2015 – Platten des Jahres

Während 2014 ein richtig gutes Rock-Jahr war, fiel 2015 doch sehr, sehr enttäuschend aus. Wenige gute Platten, Highlights kommen von IU, The Devil And The Almighty Blues und den Pretty Reckless.

Die Playlist zu den unten angegebene Platten gibts wieder hier auf Youtube. Zu “Shovels & Rope”, “Jello Biafra & The New Orleans Raunch and Soul All-Stars” und “The Devil and the Almighty Blues” gibts auch noch einen Link auf Bandcamp, wo man die ganze Platte anhören und kaufen kann. Hier gibt es einen Text u.a. darüber, wie diese Aufstellung, bzw. dies Auswahl, zustande kommt.

Die Platten sind in alphabetischer Reihenfolge gelistet. Wenn ihr auf den Titel klickt, kommt ihr zu Musikbeispielen aus dem Album und zu einer kleinen Plattenkritik.

The Wainwright Sisters: Songs in the Dark

The Wainwright Sisters: Songs in the Dark

Die Wainwright Sisters sind ein Singer-Songwriter Duo, bestehend aus Martha Wainwright und ihrer Halbschwester Lucy Wainwright Roche. Beide sind Töchter von Loudon Wainwright III, haben jedoch verschiedene Mütter. Auf “Songs in the Dark” werden sie von zahlreichen Familienmitgliedern unterstützt. In Wikipedia lesen wir: “Jude Rogers of The Guardian called the album a ‘lovely, twilit thing’ and the duo’s London performance
The Subways: The Subways

The Subways: The Subways

The Subways haben ein kleine nette Platte herausgebracht, als Doppel-Vinyl, 2x 10′. Das und der wunderbare Comic darauf machen diese Platte schon zu einem kleinen Sammlerstück. Musikalisch wäre mehr drin,. aber sie sind auf einem guten Weg. Es ist die erste selbst-produzierte Platte, was ihr gut tut. Waren die vorherigen noch recht gefällig produziert und strahlten dadurch auch eine gewisse
The Reverend Peyton’s Big Damn Band: So Delicious

The Reverend Peyton’s Big Damn Band: So Delicious

Auch Reverend Payton hat den Blues, aber auch den Gospel und Folk. Er ist ein großartiger Gitarrist und Fans von Seasick Steve, aber auch Ry Cooder oder anderen, sollten ihn sich anhören. Die Band spielt meist akustisch mit klassischen Instrumenten (Waschbrett, Gitarre, Drums). Dabei beherrscht Payton’s Stimme, seine Gitarre und der stampfende Rhythmus die Musik. Eine Art bluesiger Power-Folk und
The Pretty Reckless: Going To Hell

The Pretty Reckless: Going To Hell

“Going to Hell” ist die 2. Platte der Pretty Reckless und eine deutliche Steigerung zum Vorgänger “Light Me Up”. Etwas enttäuschend ist das Cover. Ja, sie siht gut aus, Taylor Momsen, doch sind Fotos, die einem Playboy alle Ehre machen würden, wirklich nötig? Entsprechend beginnt die Platte mit einem Gestöne. Um dann aber gleich richtig los zu rocken mit einem
The Devil and the Almighty Blues (selftitled)

The Devil and the Almighty Blues (selftitled)

Und jetzt endlich kommen wir zu einem echten Rock-Album, zu echtem Stoner-Rock made in Norwegen. Für mich definitiv die beste Platte des Jahres und eine der besten ever. “Best Band I’ve heard in a long time. Sounds like they’ve been playing together forever. Heavy, dark. You can feel the magic in the way they recorded it. Old school. When’s the
Shovels & Rope: Busted Jukebox Vol. 1

Shovels & Rope: Busted Jukebox Vol. 1

Wir bleiben beim Folk/Folk-Rock und in Kalifornien (auch Seasick Steve und Lance Canales sind dort beheimatet). Shovels & Rope spielen Covers gemeinsam mit verschiedenen Musikern ein. das Ergebnis sind teilweise großartige Versionen, teilweise aber auch nicht. Es erreicht nicht ganz die Qualität anderer Alben. Vielleicht auch deshalb, weil es doch eher ein Sampler ist und nicht wie aus einem Guss
Seasick Steve: Sonic Soul Surfer

Seasick Steve: Sonic Soul Surfer

Seasick Steve heißt eigentlich Steven Gene Wold und ist 2015 etwa 75 Jahre alt. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und lebete lange als Obdachloser. Seasick Steve hat definitiv den Blues der Straße. Er kennt das leben von seinen Schatten und Sonnenseiten und das hat auch seine Musik geprägt. Seasick Steve spielt auf “Sonic Soul Surfer” den Blues-Rock, den wir
Lance Canales: The Blessing And The Curse

Lance Canales: The Blessing And The Curse

Folk-Rock bis Blues-Rock und musikalisch sehr verwandt mit Seasick Steve bietet Lance Canales auf “The Blessing And The Curse”, seine bislang dritte offizielle Platte (2008, 2012 und diese 2015). Bei Amazon ist zu lesen: “Canales is most passionate about the … release of the single ‘Plane Crash at Los Gatos: Deportee‰’ written by Woody Guthrie in 1948 and labeled by
Jello Biafra & The New Orleans Raunch and Soul All-Stars: A Walk On Jindal’s Splinters

Jello Biafra & The New Orleans Raunch and Soul All-Stars: A Walk On Jindal’s Splinters

Wer Jello Biafra kennt, weiß, dass man bei ihm nicht immer auf klassischen Punk trifft. “A Walk On Jindal’s Splinters” ist eine Live-Platte mit einer Band, die auch zu den Blues Brothers gepasst hätte. Leider sind die Aufnahmen meist nicht sonderlich gut und die Platte hat einen Bootleg-Charakter, weshalb es auch nur 3 Songs davon in meine Playlist schafften. Doch
IU: Chat-Shire

IU: Chat-Shire

Schon zuvor brach IU mit dem Album “Modern Times” aus dem üblichen K-Pop aus und zeigte, dass sie auch andere Musik machen kann. In Chat-Shire schrieb sie vor allem über sich. Doch leider war ihr erstes selbst produziertes Album rasch von “Skandalen” überschüttet. In “Twenty-Three” hatte sie Sounds aus einem Britney Spears-Song eingebaut, ohne zu fragen. Man warf ihr zudem
Deep Purple: From the Setting Sun… (In Wacken)”… To The Rising Sun (In Tokyo)

Deep Purple: From the Setting Sun… (In Wacken)”… To The Rising Sun (In Tokyo)

Deep Purple veröffentlichen zwei nahezu identische Liveplatten von der Tournee 2014. Da sie auf unendlich viele Hits zrückgreifen können und diese auch nach wie vor spielen, strotzen diese Platten geradezu von von großartigen Nummern. Man sollte sich nicht beide kaufen, denn das lohnt suich wirklich nicht! Mir gefällt “From the Setting Sun… (In Wacken)” am besten. Nahezui jeder alte Song