2017 – Die Platten des Jahres

2017: Deep Purple und Black Sabbath haben aufgehört und ihre letzten Platten veröffentlicht und Neues blieb weitestgehend aus. Viele Wiederveröffentlichungen, die den jungen Künstlern die Show rauben – zumindest auf meinem Plattenteller.

(Zum Reinhören findet ihr hier eine Playlist auf YouTube. Hier gibt es einen Text u.a. darüber, wie diese Aufstellung, bzw. dies Auswahl, zustande kommt.)

Die Platten sind in alphabetischer Reihenfolge gelistet. Wenn ihr auf den Titel klickt, kommt ihr zu Musikbeispielen aus dem Album und zu einer kleinen Plattenkritik.

Tinariwen: Elwan

Tinariwen: Elwan

Dass es tatsächlich 4 Titel dieser Platte in meine Playlist schafften, hat sogar mich überrascht. Tinariwen klingen eigentlich wie alles aus Mali auf dem Weltmusik-Markt, aber dennoch ein bisschen besser. Die Songs sind relativ lang, die Melodie wird innerhalb eines Songs häufig wiederholt und so wirkt jeder Song wie eine Meditation – und haben sie einen erst mal in Trance
The Ghost Wolves – TEXA$ PLATINUM

The Ghost Wolves – TEXA$ PLATINUM

Die Ghost Wolves sah ich in Stuttgart im Keller Club. Sie waren die dritte Band. Als die zweite Band ihre Instrumente eingepackt hatte und es daran ging für die Ghost Wolves aufzubauen, kam eine junge Frau in einem ultra-kurzen Minirock und Cowboyhut auf die Bühne. Alles in Weiß mit viel Glitzer. Sie bückte sich, steckte die Kabel ein und bemühte
The Beatles: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (Deluxe Edition, Remix)

The Beatles: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (Deluxe Edition, Remix)

Das beste Album aller Zeiten – als Remix. Wahnsinn! Es klingt besser als je zuvor und Anspieltipps gebe ich keine. Echte Bereicherungen sind auch die Bonustracks, zu denen u.a. verschiedene Takes der Lieder gehören, teilweise ohne Overdubs und da gibt es ein paar echte Überaschungen. Dass „Sgt. Pepper“ eines der besten Alben aller Zeiten ist,wird wohl niemand wirklich bezweifeln, doch
Nordic Notes Vol. 4: Folk from Finnland

Nordic Notes Vol. 4: Folk from Finnland

Zugegeben, wenn es 4 von 20 Titeln einer Doppel-CD in meine Playlist schaffen, ist das prozentual nicht viel, aber die Doppel-CD kostet auch nur ca. 13 Euro aktuell (Dezember 2017). Nordic Notes hat schöne Zusammenstellungen für wenig Geld, weshalb es sich lohnt alle zu kaufen. So würden Vol. 2-4 (1 ist ausverkauft) aktuell zusammen etwa 30 € kosten und man
Neil Young: Hitchhiker

Neil Young: Hitchhiker

Und noch eine Platte aus der Mottenkiste. Hitchhiker enthält Aufnahmen von 1976, die Neil Young damals akustisch, nur mit Gitarre bewaffnet, einspielte. Fast alle Songs finden sich auf irgend einer Neil Young Platte wieder – doch nicht in dieser akustischen Version. “Hawaii” und “Campaigner” kannte ich noch nicht, aber “Powerfinger”, “Human Highway”, “Pocahontas”, etc. sind alte Bekannte. Tolle Versionen, schlicht
Jordan Reyne – Best Of Jordan Reyne

Jordan Reyne – Best Of Jordan Reyne

Da Jordan Reyne sich keiner großen Bekanntheit erfreut, möchte ich hier ein paar Lieder aus ihrer Best-Of-Platte vorstellen, die ihr übrigens hier auf Spotify, auf YouTube (unvollständig) und hier auf Bandcamp findet. Jordan Reyne ist eine Solokünstlerin, die ihre Songs zu Hause aufnimmt und sich anhört, wie eine ganze Band. Auch Live ist sie ein echtes Erlebnis, weil man dann
Greta Van Fleet: Small Fires

Greta Van Fleet: Small Fires

Bei Greta Van Fleet sind sich Kritiker und “Normalhörer” sehr uneins. bei den Kritikern kommen sie nicht so gut weg, bei den Hörern schon. Deshalb ist mir diese Platte auch eher zufällig aufgefallen, da mir ein gewisser Plattenbieter auf Grund meiner Käufe diese Platte vorschlug. Es gibt sie übrigens aktuell nicht auf Vinyl, was ich schon seltsam finde, aber vielleicht
Delaney & Bonnie & Friends: Motel Shot

Delaney & Bonnie & Friends: Motel Shot

Delaney and Bonnie sind eine der besten Bands ever – und das ist ihr bestes Album – finde ich. Ich habe es schon immer geliebt und neu remastered klingt das Album von 1971 wirklich gut. Nicht entfremdet, einfach frischer. Außerdem bekommt man ein paar Studio-Outtakes als Bonustracks noch obendrauf (allerdings nur für Fans brauchbar). Von den ursprünglichen 12 Stücken sind
Deep Purple: „InFinite“ & „The Infinite Live Recordings, Vol. 1

Deep Purple: „InFinite“ & „The Infinite Live Recordings, Vol. 1

a) „InFinite“ Infinite ist ein überraschend gutes Album. Wussten Deep Purple in den letzten Jahren zu langweilen, so überrascht dieses Album. Es ist das beste seit „Perpendicular“ und hats immerhin mit 3 Songs in meine Playlist geschafft. Die letzten Platten hatten – wenn überhaupt – einen hörbaren Song. 3 gute Songs von von insgesamt 10 bedeutet 33% richtig gut, der
Cage The Elephant: Unpeeled

Cage The Elephant: Unpeeled

Cage The Elephant bringen regelmäßig beachtenswerte Platten heraus mit teils großartigen Songs. „Unpeeled“ ist eine seltsame Mischung aus Akustikversionen von alt bekannten Songs und Covers. Eigentlich ein überflüssiges Album, bringt es doch wenig Neues, doch 4 Titel (von 21) sind in meiner Playlist gelandet. So sind die Versionen von „Spiderhead“, „Ain’t no rest for the wicked“, „Trouble“ und “Rubberball” durchaus
Black Pistol Fire: „Deadbeat Graffiti“

Black Pistol Fire: „Deadbeat Graffiti“

Black Pistol Fire haben sich musikalisch weiterentwickelt. Sie gehören für mich zu den besten jungen Bands. Bisher war jede Platte lohnenswert. Auf Deadbeat Graffiti sind die Songs „Lost Cause“, „Don’t ask why“ und „Speak of the Devil“ und „Bully“ meine Spitzenreiter. 4 von insgesamt 12 Songs haben es in meine Playlist geschafft. Was leicht irritiert, ist, dass sie doch nach