Covid-19-Patienten: Sterben sie in Wirklichkeit an Stress??

Wirkungen von Stress

Kurzer Stress macht uns leistungsfähiger, andauernder Stress aber krank. Doch egal, ob kurzer oder anhaltender Stress, wir werden anfälliger für Krankheitserreger, Herzerkrankungen und vieles mehr.

Die American Psychological Association schreibt dazu:

“Akute, zeitlich begrenzte Stressoren, die eine ‘Kampf-oder-Flucht’-Reaktion hervorrufen, veranlassten das Immunsystem, sich auf Infektionen vorzubereiten, die aus Bissen, Einstichen, Kratzern oder anderen Herausforderungen an die Integrität der Haut und des Blutes resultieren. […] Gleichzeitig wurden bestimmte Aspekte der spezifischen Immunität, die Zeit und Energie verbrauchen, unterdrückt. (…)

Die chronischsten Stressoren – die die Identität oder soziale Rolle der Menschen verändern, sich ihrer Kontrolle entziehen und endlos zu sein scheinen – waren mit der stärksten globalen Unterdrückung der Immunität verbunden; fast alle Messwerte der Immunfunktion fielen durchweg. Die Dauer des Stresses kam ins Spiel: Je länger der Stress andauerte, desto mehr verlagerte sich das Immunsystem von potenziell adaptiven Veränderungen (wie die der akuten ‘Kampf-oder-Flucht’-Reaktion) zu potenziell schädlichen Veränderungen, zunächst in der zellulären Immunität und dann in der breiteren Immunfunktion. Somit könnten Stressoren, die die Welt einer Person auf den Kopf stellen und kein ‘Licht am Ende des Tunnels’ zu bieten scheinen, die größten psychologischen und physiologischen Auswirkungen haben.

Schließlich fanden Segerstrom und Miller heraus, dass Alter und Krankheitsstatus die Anfälligkeit einer Person für stressbedingte Verminderungen der Immunfunktion beeinflussen. Sie führen dies darauf zurück, wie Krankheit und Alter es dem Körper erschweren, sich selbst zu regulieren.”1

Dass zu Hause zu arbeiten als ein Problem betrachtet wird, dazu hat es erst vermehrt Arbeitsplätze zu Hause bedurft – doch hätte man schon viel früher untersuchen können, wie es sich bei Schülerinnen und Schülern verhält. Dass man dies nicht tat, zeigt leider, für wie wenig wertvoll ihre Arbeit zu Hause betrachtet wird.

Laut Psychology Today gibt es bereits ein “Home-Office-Syndrom”2, das sie wie folgt beschreiben:

“Das Syndrom erzeugt erheblichen Stress und Unbehagen durch die Verwischung der Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Ein ‘Angestellter’, der zu Hause arbeitet, arbeitet oft nie wirklich, entspannt sich nie wirklich – er teilt seine Zeit ständig zwischen dem Arbeitsauftrag, der unbedingt erledigt werden muss, den häufigen Unterbrechungen durch den Ehepartner und die Kinder, dem Hund, der ausgeführt werden muss, und dem Problem der Hausreparatur, das plötzlich auftaucht.”

Stress erzeugen, laut Psychology Today,

  • “Schwierigkeiten, eine vernünftige Struktur und einen Zeitplan […] aufzustellen, mit festgelegten Zeiträumen für die Arbeit, für die Familie und für die Entspannung.
  • Fehlende Routine, was zu ausgedehnten Arbeitszeiten zu Hause führt, die sich zu leicht mit der persönlichen Zeit vermischen.
  • [Zukunftsängste] Allgemeine Ungewissheit über die […] persönliche und familiäre Gesundheit, das Einkommen und kurzfristige Pläne [und ob sie durchführbar sind]3
  • Gefühle der Einsamkeit, die durch den staatlich verordneten Hausarrest und den Verlust sozialer Kontakte zu Kollegen im Büro oder zu Freunden und anderen Familienmitgliedern gefördert werden.”

Gerade die staatlich verordnete soziale Isolation stellt dabei ein besonderes Problem dar. Dazu nochmals Psychology Today:

“Auf einer kürzlichen Pressekonferenz zu COVID-19 wies die Weltgesundheitsorganisation darauf hin, dass soziale Distanzierung und Isolation zu Hause weltweit eine Herausforderung für die psychische Gesundheit und das psychische Wohlbefinden darstellen. Und die Autoren einer Studie in Perspectives on Psychological Science4 fanden heraus, dass ‘tatsächliche und wahrgenommene soziale Isolation’ mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden ist.”5

Doch ist dies keine neue Erkenntnis, das haben auch schon frühere Studien gezeigt.6 Vereinsamung lässt unseren Lebenswillen sinken und sorgt dafür, dass das Leben für uns weniger Sinn ergibt. Der Mensch ist ein soziales Wesen und benötigt deshalb den sozialen Umgang, ansonsten wird er krank, körperlich und psychisch, oder er stirbt sogar. Wir vergessen wohl gerne, dass Isolation eine Foltermethode ist.

Die Forschungsergebnisse sind hier eindeutig. Wollen wir Menschen quälen, sie erhöhtem Stress aussetzen und wünschen ihnen einen frühen Tod oder zumindest schlechte Gesundheit, so müssen wir sie sozial isolieren. Je älter die Menschen dabei sind, desto schädlicher ist es.

Erreichbarkeit

Die Arbeit zu Hause steht nicht selten mit der Pflicht zur Erreichbarkeit in Zusammenhang. Auch kann die Einsamkeit dazu führen, dass man geradezu möchte, dass jemand anruft und einen stört. Isolation ist durchaus auch ein Stressfaktor.

“Ein wesentlicher Teil dieses Stresses ist auf die stärkere Nutzung mobiler Geräte zurückzuführen, was angesichts anderer Forschungsergebnisse, die ein höheres Maß an Stress mit der Gewohnheit verbinden, ständig das eigene Telefon zu überprüfen, möglicherweise nicht überraschend ist. […] Eine stärkere Abhängigkeit von Smartphones und Laptops ist mit einem höheren Stresslevel verbunden, zusätzlich zu einer stärkeren sozialen Isolation und sogar Schlaflosigkeit, die beide umgekehrt mit größerem Stress verbunden sind.”7

Zwischenbilanz

Fassen wir mal zusammen und zäunen den Gaul von hinten auf:

Smartphones, Internet und Co. sorgen dafür, dass wir ständig erreichbar sind. Dies erzeugt Stress und macht uns krank. Zusätzlich ermöglicht es Home-Office und Home-Schooling. Die neuen Medien und das Arbeiten zu Hause lassen uns vereinsamen, was zu mehr Stress, mehr Krankheiten und mehr Todesfällen führt.

Wir sind soziale Wesen und brauchen einen sozialen Ausgleich, ein Miteinader. Social-Distancing, Lockdowns und Stay-Home-Kampagnen sollen dies verhindern. Isolation und mangelnde Sozialkontakte machen uns krank. Diese Regelungen sorgen also für mehr Krankheiten und höhere Sterberaten auf Grund von Einsamkeit und nachlassendem Lebenswillen.

Besonders bei älteren Menschen ist dies verheerend. Ist doch gerade der soziale Kontakt zu Kindern und Enkeln häufig das, was sie am Leben erhält, vor allem wenn sie gebrechlich sind und von alleine keine Sozialkontakte herstellen können. Folglich steigt die Sterblichkeit bei älteren, gebrechlichen Menschen durch Isolation und Stress, auf Grund der Angst vor einem Virus an und lässt sie vermehrt sterben. Ihr körperliches System kann mit Erkrankungen und Stress nicht mehr so gut umgehen, wie dies bei jüngeren Menschen der Fall ist.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ein hoher Anteil der stationär eingelieferten Erkrankten mit Covid-19 Vorerkrankungen hat und Kinder so wenig erkranken: Die Verarbeitung von Stress funktioniert bei jüngeren besser (körperlich), zudem haben Menschen mit Vorerkrankungen ein erhöhtes Stresslevel. Da sich Stress vor allem auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt, ist es nicht verwunderlich, dass gerade diese Patienten die größte Gruppe bei den Betroffenen ausmachen. Den starken Zusammenhang zwischen Herz- Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Diabetes und Covid-19 beschreiben O’Hearn et al.:

“Zusammenfassend schätzt unsere Modellstudie, dass ein erheblicher Anteil der COVID-19-Krankenhausaufenthalte in den USA auf kardiometabolische Erkrankungen zurückzuführen sein kann.”8

“Ein Team um den Kardiologen Dariush Mozaffarian von der Tufts University hat für die soeben erschienene Studie über 900.000 Krankenaufenthalte in den USA untersucht, die bis Mitte November des Vorjahrs auf Covid-19 zurückzuführen waren.
30 Prozent von ihnen hingen mit Dickleibigkeit zusammen, 26 mit Bluthochdruck, 21 mit Diabetes und zwölf mit Herzinsuffizienz. In Kombination ergibt das laut einer Modellberechnung der Forscher und Forscherinnen 64 Prozent schwere Verläufe, die verhindert werden hätten können. Die Patienten und Patientinnen hätten sich zwar dennoch infiziert, ein Krankenhausaufenthalt wäre aber unnötig gewesen.”9

Über Diabetes wissen wir:

“Diabetes Mellitus (DM) ist ein wachsendes internationales Problem. Beträchtliche Mortalität und Morbidität im Zusammenhang mit Diabetes Mellitus entstehen überwiegend durch thrombotische kardiovaskuläre Ereignisse.”10

Zudem wird Diabetes unter anderem durch Übergewicht ausgelöst.

“In Deutschland hat sich die Zahl der an Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankten in den letzten fünfzig Jahren fast verzehnfacht. Diese Entwicklung vollzieht sich in allen westlichen Industrienationen ähnlich. Und sie wird mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung auch in Asien, Afrika und Südamerika beobachtet. Die Ursache liegt in einer zunehmend bewegungsarmen Lebensweise bei gleichzeitiger Möglichkeit zur Überernährung […]”11

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Myokardischämie, also eine zu geringe Durchblutung des Herzmuskels, durch Stress verursacht wird, welcher zu einer Verdickung des Blutes führt12.

“Diese Ergebnisse legen nahe, dass die dynamische Veränderung der Blutplättchenaggregation [= Bildung von Blutverdickungen], die durch psychischen Stress verursacht wird, MSIMI [= Myokardischämie] zugrunde liegen könnte.”

Gerade bei Covid-19 wurde dies beobachtet:

“Ab Anfang März 2020 stellte sich das Problem der Venenthrombose während COVID-19 schnell als große medizinische Herausforderung heraus, da eine signifikante Rate von Patienten thrombosiert wurde […] Danach wurden therapeutische Studien eingeleitet, die noch laufen, um die Frage nach den besten antithrombotischen Strategien während COVID-19 schnell zu beantworten. Der Zweck dieser synthetischen Übersicht ist es, das aktualisierte Wissen über das Problem der Thrombose während COVID-19 zu beschreiben.”

Zusammenfassung

Stress, Isolation und Angst lassen die Todeszahlen steigen. Außerdem sind sie wahrscheinlich für eine Verdickung des Blutes mit verantwortlich.

Menschen mit Übergewicht und Diabetes haben häufig verdicktes Blut, bei Menschen mit Herzinsuffizienz hat das Herz Probleme, das Blut zu transportieren. Viele Menschen mit Herz- Kreislauferkrankungen haben verengte Blutgefäße, zu dickes Blut, zu enge Venen oder Arterien, usw., so dass eine Verdickung des Blutes leicht zum Tode führen kann.

Covid-19 verursacht wahrscheinlich gleichfalls eine Verdickung des Blutes.

Stress + Herz- Kreislauferkrankungen + Covid-19 = Tod.

Es könnte sein, dass ohne Stress, die Todesgefahr deutlich sinkt.

Stress schwächt das Immunsystem und sorgt eventuell für zu dickes Blut. Entspannung stärkt das Immunsystem und verändert unser Blut nicht. Gleichzeitig wirkt sie sich positiv auf das Herz und die Atmung aus.

Könnte man mit Entspannung und dem Kampf gegen Stress eventuell Tode verhindern? Und wenn man dann auch noch Zucker den Krieg erklärt, dem Hauptverantwortlichen für Dickleibigkeit und Diabetes Typ II?

Anmerkungen

  1. 1American Psychological Association, „Stress Affects Immunity in Ways Related to Stress Type and Duration, as Shown by Nearly 300 Studies“, https://www.apa.org, 2004, https://www.apa.org/news/press/releases/2004/07/stress-immune; Suzanne C. Segerstrom und Gregory E. Miller, „Psychological Stress and the Human Immune System: A Meta-Analytic Study of 30 Years of Inquiry.“, Psychological Bulletin 130, Nr. 4 (2004): 601–30, https://doi.org/10.1037/0033-2909.130.4.601.
  2. 2Alex Dimitriu, „Home Office Syndrome“, Psychology Today, 13. April 2020, https://www.psychologytoday.com/blog/psychiatry-and-sleep/202004/home-office-syndrome.
  3. 3Dieser Text wurde in der Zeit der Covid-19-Gesetze verabschiedet, die niemanden sicher planen ließen, ob man etwas, das man sich vorgenommen hatte, nun tun durfte, oder nicht, da sich die Verordnungen und Gesetze ständig änderten.
  4. 4Janek Musek, Psychological effects of isolation and quarantine, 2020, https://doi.org/10.13140/RG.2.2.13337.65125.
  5. 5Dimitriu, „Home Office Syndrome“.
  6. 6Julianne Holt-Lunstad u. a., „Loneliness and Social Isolation as Risk Factors for Mortality: A Meta-Analytic Review“, Perspectives on Psychological Science 10, Nr. 2 (1. März 2015): 227–37, https://doi.org/10.1177/1745691614568352; T. J. Holwerda u. a., „Increased Risk of Mortality Associated with Social Isolation in Older Men: Only When Feeling Lonely? Results from the Amsterdam Study of the Elderly (AMSTEL)“, Psychological Medicine 42, Nr. 4 (April 2012): 843–53, https://doi.org/10.1017/S0033291711001772; Fereshteh Mehrabi und François Béland, „Effects of Social Isolation, Loneliness and Frailty on Health Outcomes and Their Possible Mediators and Moderators in Community-Dwelling Older Adults: A Scoping Review“, Archives of Gerontology and Geriatrics 90 (Oktober 2020): 104119, https://doi.org/10.1016/j.archger.2020.104119; Maturin Tabue Teguo u. a., „Feelings of Loneliness and Living Alone as Predictors of Mortality in the Elderly: The PAQUID Study“, Psychosomatic Medicine 78, Nr. 8 (Oktober 2016): 904–9, https://doi.org/10.1097/PSY.0000000000000386; Valerie A. Wright-St Clair u. a., „Integrative Review of Older Adult Loneliness and Social Isolation in Aotearoa/New Zealand“, Australasian Journal on Ageing 36, Nr. 2 (Juni 2017): 114–23, https://doi.org/10.1111/ajag.12379.
  7. 7Messenger u. a.
  8. 8Meghan O’Hearn u. a., „Coronavirus Disease 2019 Hospitalizations Attributable to Cardiometabolic Conditions in the United States: A Comparative Risk Assessment Analysis“, Journal of the American Heart Association, 25. Februar 2021, https://doi.org/10.1161/JAHA.120.019259.
  9. 9science ORF at luwi, „Vier Vorerkrankungen sorgen für zwei Drittel der schweren Verläufe“, science.ORF.at, 25. Februar 2021, https://science.orf.at/stories/3204966/.
  10. 10Seung Hee Lee u. a., „Inducing mitophagy in diabetic platelets protects against severe oxidative stress“, EMBO Molecular Medicine 8, Nr. 7 (Juli 2016): 779–95, https://doi.org/10.15252/emmm.201506046.
  11. 11Hans-Ulrich Häring, „Diabetes Mellitus eine Volkskrankheit: Sind Gene oder Umwelteinflüsse die Ursache?“, diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, 14. Juli 2011, https://www.diabetesde.org/content/tele-akademie-prof-dr-hans-ulrich-haring-diabetes-mellitus-volkskrankheit-gene.
  12. 12Wei Jiang u. a., „Platelet Aggregation and Mental Stress Induced Myocardial Ischemia: Results from the REMIT Study“, American heart journal 169, Nr. 4 (April 2015): 496-507.e1, https://doi.org/10.1016/j.ahj.2014.12.002.

Literaturangaben

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  • Dimitriu, Alex. „Home Office Syndrome“. Psychology Today, 13. April 2020. https://www.psychologytoday.com/blog/psychiatry-and-sleep/202004/home-office-syndrome.
  • Häring, Hans-Ulrich. „Diabetes Mellitus eine Volkskrankheit: Sind Gene oder Umwelteinflüsse die Ursache?“ diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, 14. Juli 2011. https://www.diabetesde.org/content/tele-akademie-prof-dr-hans-ulrich-haring-diabetes-mellitus-volkskrankheit-gene.
  • Holt-Lunstad, Julianne, Timothy B. Smith, Mark Baker, Tyler Harris, und David Stephenson. „Loneliness and Social Isolation as Risk Factors for Mortality: A Meta-Analytic Review“. Perspectives on Psychological Science 10, Nr. 2 (1. März 2015): 227–37. https://doi.org/10.1177/1745691614568352.
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  • Jiang, Wei, Stephen H. Boyle, Thomas L. Ortel, Zainab Samad, Eric J. Velazquez, Robert W. Harrison, Jennifer Wilson, u. a. „Platelet Aggregation and Mental Stress Induced Myocardial Ischemia: Results from the REMIT Study“. American heart journal 169, Nr. 4 (April 2015): 496-507.e1. https://doi.org/10.1016/j.ahj.2014.12.002.
  • Lee, Seung Hee, Jing Du, Jeremiah Stitham, Gourg Atteya, Suho Lee, Yaozu Xiang, Dandan Wang, u. a. „Inducing mitophagy in diabetic platelets protects against severe oxidative stress“. EMBO Molecular Medicine 8, Nr. 7 (Juli 2016): 779–95. https://doi.org/10.15252/emmm.201506046.
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  • Messenger, Jon, Oscar Llave Vargas, Lutz Gschwind, Simon Böhmer, Greet Vermeylen, und Mathijn Wilkens. Working Anytime, Anywhere: The Effects on the World of Work. EF, 16/58/EN. Geneva: International Labour Office, 2017.
  • Musek, Janek. Psychological effects of isolation and quarantine, 2020. https://doi.org/10.13140/RG.2.2.13337.65125.
  • O’Hearn, Meghan, Junxiu Liu, Frederick Cudhea, Renata Micha, und Dariush Mozaffarian. „Coronavirus Disease 2019 Hospitalizations Attributable to Cardiometabolic Conditions in the United States: A Comparative Risk Assessment Analysis“. Journal of the American Heart Association, 25. Februar 2021. https://doi.org/10.1161/JAHA.120.019259.
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  • Tabue Teguo, Maturin, Nadine Simo-Tabue, Ralitsa Stoykova, Céline Meillon, Mélanie Cogne, Hélène Amiéva, und Jean-François Dartigues. „Feelings of Loneliness and Living Alone as Predictors of Mortality in the Elderly: The PAQUID Study“. Psychosomatic Medicine 78, Nr. 8 (Oktober 2016): 904–9. https://doi.org/10.1097/PSY.0000000000000386.
  • Wright-St Clair, Valerie A., Stephen Neville, Vanessa Forsyth, Lindsey White, und Sara Napier. „Integrative Review of Older Adult Loneliness and Social Isolation in Aotearoa/New Zealand“. Australasian Journal on Ageing 36, Nr. 2 (Juni 2017): 114–23. https://doi.org/10.1111/ajag.12379.

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