Die Wahrheit über Philadelphia und St. Louis

Okay, “die Wahrheit” an sich gibt es nicht. Man möge mir diesen Ausdruck verzeihen. Doch im Gegensatz zu den Behauptungen von Lesch und Der Anstalt ist das Folgende so etwas, wie die Wahrheit, denn die offizielle Geschichte bei Lesch & Co. ist völliger Blödsinn.

Die folgenden Informationen kann man in Wikipedia (englisch) nachlesen und in den zitierten Untersuchungen, was auch Lesch und “Die Anstalt” hätten tun können. Es ist kein Geheimwissen, aber recherchieren ist mühsam und selbst als die Verkünder der Wahrheit und Wissenschaft dazustehen… naja. Man kann auch sagen, sie haben sich selbst einen Heiligenschein aufgesetzt und dadurch gezeigt, dass im Hirn nur Corona ist.

Die Grafik von Lesch und dem ZDF

Die Grafik von Lesch stammt aus folgender Veröffentlichung:

Hatchett, Richard J., Carter E. Mecher, und Marc Lipsitch. 2007. „Public Health Interventions and Epidemic Intensity during the 1918 Influenza Pandemic“. Proceedings of the National Academy of Sciences 104 (18): 7582–87. https://doi.org/10.1073/pnas.0610941104.

Und sieht dort so aus (siehe rechts):

Wichtig: Die FLÄCHE unter den Grafiken ergibt die Anzahl der Toten. Die Peaks sehen also schlimm aus, doch muss man die Flächen beachten! (Diese Bemerkung nur, weil nicht jeder Mensch eine Grafik richtig lesen kann.)

Zunächst einmal: Die Spanische Grippe ging offiziell “from January 1918 to December 1920”1. Die obige Grafik gibt jedoch nur 1918 wieder. 1919 und 1920 fehlen. Wichtig wäre jedoch zu wissen, wie es danach weiterging (da ja die gesamte Fläche unter den Kurven die Toten angibt).

So schreiben auch die Autoren der Studie bereits im Abstract:

“Diese Ergebnisse stützen die Hypothese, dass eine schnelle Implementierung mehrerer NPIs [Interventionen ohne pharmazeutische Hilfe] die Influenzaübertragung signifikant reduzieren kann, dass sich die Virusausbreitung jedoch nach einer Lockerung solcher Maßnahmen erneuert”23

Wenn mehr Menschen infiziert werden, sollte man annehmen, dass dadurch bei einer zweiten Welle weniger Menschen neu infiziert werden und sterben und anders herum. Es wäre also wichtig gewesen, die Untersuchung über die vollen zwei Jahre durchzuführen um dieses Argument zu entkräften.

Weiter hinten (S. 7586) schreiben sie:

“The implications of our analysis should be interpreted with care.”

Man sollte die Ergenisse also mit Vorsicht genießen, weil es möglich ist “dass unser Quellmaterial nicht die gesamte Bandbreite der verwendeten Interventionen erfasst oder den tatsächlichen Zeitpunkt der Implementierung der von ihm identifizierten Interventionen widerspiegelt.”4

Es gab keine oder nicht genügend offizielle Daten zu dieser Pandemie in vielen Städten, weshalb die Autoren sie aus verschiedenen Quellen zusammentrugen (research inperiod newspapers, public health reports, or municipal records;from consultations with current public health officials in the studycities; or from well documented secondary sources.), die nicht unbedingt wissenschaftlichen Anforderungen genügen.

Nicht berücksichtigt wurden in der Studie z.B. die sozialen Situationen der einzelnen Städte, wie die Einkommens- und Beschäftigungsverhältnisse, die Bevölkerungsdichte, etc. Gerade bei den Einkommensverhältnissen wäre es wichtig, wie viele Menschen sich einen Arzt leisten konnten und so nebenbei: Wie viele Ärzte, Krankenhausbetten, etc. gab es pro 1000 Einwohner?

Wir können, wenn wir so viele Daten, die eine Rolle bei einer Sterberate spielen, nicht mehr von gesicherten wissenschaftlichen Ergebnissen wissen.

Die Autoren wussten das, weshalb sie ja auch schrieben: “The implications of our analysis should be interpreted with care.”

Die zweite Untersuchung

Interessant ist noch eine zweite Untersuchung5, die sie unterschlagen haben. Hier finden wir folgendes Bild:

Diese zweite Untersuchung, ein paar Monate später, mit Hilfe derselben Daten kam u.a. zu dem Schluss, dass bei einer zu starken Intervention (hier “too effective”) es tatsächlich einen zweiten Peak gibt und somit mehr Menschen sterben, als bei der optimalen, gemäßigten Intervention.

Dies würde bedeuten, wenn sie recht hätten (und Lesch und Co stützen sich ja auf diese Daten), dass bei zu starken Kontaktverboten, zu starken Eingriffen in das öffentliche Leben, mehr Menschen sterben, als bei einem moderaten Eingreifen.

Wer Informationen absichtlich verschweigt, betreibt Fake-Wissenschaft und Propaganda.

Allerdings sind die obigen Kurven nur Rechenmodelle. Genauso richtig oder falsch, wie die Grafik weiter oben.

Es gibt so viele gesellschaftliche Faktoren, wie das soziale Leben, die Bedeutung der Wirtschaft, die Anzahl der Ärzte, der Krankenhausbetten, der Hygiene-Zustand, die Vorerkrankungen, die man mit berücksichtigen müsste, um vernünftige Aussagen zu treffen. Doch all diese Faktoren fehlen, da sie nicht bekannt waren.

Das Problem sind ja auch die Folgetode in den nächsten Jahren, die Folgen für die Wirtschaft, für das Gesundheitssystem, die Steuereinnahmen (und somit für das Gesundheitssystem) usw. für die Folgejahre. Man müsste solch ein starkes Eingreifen und seine Folgen über 10 Jahre untersuchen, um die Folgen wirklich vergleichen zu können. Sich nur einen kurzen Peak heraus zu suchen, hilft nicht und bringt keine besondere Erkenntnis, sorgt aber für eine beeindruckende Spitze – die zwar nichts aussagt, aber für propagandistische Zwecke prima ausschlachtbar ist.

Eine weitere unterschlagene Grafik

Diese Grafik zeigt, wie effektiv verschiedene Maßnahmen waren. Schwarz: frühes Eingreifen, grau: späteres eingreifen. Wobei man früh und spät verschieden interpretieren kann6, worum es jetzt jedoch nicht gehen soll.

Was die Grafik zeigt: Mehrere Maßnahmen (5+ measures) brachten keinen höheren Erfolg, als wenn man z. B. nur öffentliche Versammlungen verbot (public gatherings banned), oder nur die Schulen geschlossen hätte (schools closed).

Die vielen Maßnahmen, die wir gerade haben, bringen also nichts.

Im Gegenteil sogar.

Schaut man sich nochmals die farbige Grafik weiter oben an, so erzeugen sehr strenge Maßnahmen einen hohen zweiten Peak und dadurch mehr Tote, als weniger strenge Maßnahmen.

Es wäre also dringend geboten, würden Lesch und die Anstalt wirklich die Inhalte der Untersuchungen, die sie zitieren verbreiten, zu raten, die Maßnahmen zu lockern und lediglich Versammlungen einzuschränken.

Die Parade in Philadelphia

Bereits drei Tage nach der Parade in Philadelphia gab es 2600 zusätzliche Tode.

Warum diese Parade in Philadelphia?

Man vermutete eine eher “normale” Grippe und die Fallzahlen waren bereits rückläufig:

“For the next week, the city’s epidemic appeared to have stalled. Under the headline, “Epidemic Slows Up, Deaths Increase,” the Philadelphia Inquirer informed readers that the commander of the Fourth Naval Reserve District, the epicenter of the outbreak, was confident that the crest had been passed.”7

Und daraufhin lies man die Parade zu.

Doch als die Zahl der Todesfälle derart rasch zunahm, handelte man:

Dr. Franklin B. Royer […] issued a mandatory state-wide closure order effective at midnight for all places of public amusement, including theaters, poolrooms, dance halls, and salons. […] the Philadelphia Board of Health simultaneously ordered all private, parochial, and public schools closed, along with all churches and other places of worship.”

Philadelphia reagierte also ebenfalls auf die Todesfälle mit Schließungen.

Hatte das Lesch irgendwie vergessen zu erwähnen?

Quelle: https://www.influenzaarchive.org/cities/city-stlouis.html#

Anders in St. Louis, wie obige Quelle8 zeigt. Dort gab es außerhalb von St. Louis eine Kaserne, in der sehr rasch die Todesfälle anstiegen, weshalb man gewarnt war. Doch die wichtigste Maßnahme von allen war nicht die Schließung von Schulen, sondern:

“He warned residents to avoid fatigue, alcohol, and crowds, and to get plenty of fresh air and to avoid those who are ill.”9

Ein Arzt warnte noch bevor die spanische Grippe St. Louis erreichte. Zumindest kann man dies aus der Untersuchung von Hatchet. et al folgern.

Diese Untersuchung von 17 amerikanischen Städten hatte zum Ergebnis, dass frühzeitige Maßnahmen, die vor einer Pandemie getroffen werden, den höchste Effekt haben. Weiter ist zu lesen:

“Von den anderen berücksichtigten NPIs (Schließung von Tanzlokalen, andere Schließungen, Isolierung von Fällen, Verbot öffentlicher Bestattungen und Meldung von Influenza) zeigte keiner einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Umsetzungsstadium und den höchsten oder kumulierten Übersterblichkeitsraten”10

Die Geschichte ist also doch etwas komplizierter, als gedacht, oder? Die Schließungen allein brachten weniger Erfolge als erwartet.

Und noch ein Detail der Untersuchung verraten Lesch und “Die Anstalt” nicht:

“Es gab eine statistisch signifikante inverse Korrelation der Höhe des ersten und zweiten Peaks (Spearman p= -0,53, P= 0,03), so dass Städte mit niedrigen Peaks während der ersten Welle einem höheren Risiko für eine große zweite Welle ausgesetzt waren.”11

Übersetzt heißt das: Je mehr Tote bei der ersten Welle, desto weniger bei der zweiten – und die fehlt in obiger Grafik. Man lies einfach ein komplettes Jahr weg.

Allerweltswissen als Wissenschaft

Und so nebenbei: Wenn wir alle Menschen einsperren, sterben weniger beim Autofahren, beim Treppensteigen, beim Fliegen und es stecken sich weniger mit gefährlichen Krankheiten an.

Natürlich könnte man einfach alle Menschen wegsperren. Alle in Isolationshaft stecken. dann könnte sich niemand mehr anstecken.

Wir könnten das Autofahren verbieten, dann hätten wir tausende Tode weniger jedes Jahr, noch viel mehr Tode gibts durch Treppen, die verbieten wir auch. Und wenns mal ein Zugunglück gibt, dann verbieten wir Züge.

Natürlich helfen solche Maßnahmen, Todeszahlen zu senken.

Doch wollen wir das?

Ist das sinnvoll?

Das Leben ist nun mal lebensgefährlich. Wer das nicht akzeptieren kann, sollte sich vom Leben verabschieden: Er kann offensichtlich nicht damit umgehen.

Die Situation Mitte 1918 in St. Louis und Philadelphia

Die Spanische “Grippe” 1918

Zunächst einmal: Es gibt keine gesicherten Daten aus dieser Zeit. Man weiß nicht, welcher Virus es war.

Wahrscheinlich erschien der Virus zum ersten Mal in Nordamerika, wo genau, ist unbekannt. Vorn dort breitete er sich rasant aus. Der erste dokumentierte Fall ist ein Koch in Kansas, der zu dieser Zeit, März 1918, bei der US-Army kochte.

“In August 1918, a more virulent strain appeared simultaneously in Brest, France; in Freetown, Sierra Leone; and in the U.S.” (Wikipedia)12

Viel weiß man über die so genannte “Spanische Grippe” nicht.

Leider platzte sie mitten in den 1. Weltkrieg und die Schützengräben, wie auch in die Fabriken, wo das Kriegsgerät hergestellt wurde. Schutzmaßnahmen waren also weitestgehend unmöglich.

Leider weiß man sehr sehr wenig über die damalige Krankheit. Sie verhielt sich nicht wie eine Grippe, weshalb viele annehmen, dass in den besonders anfälligen Gruppen eine Vorerkrankung geherrscht haben muss, die diese hohen und seltsamen Todeszahlen erklären könnten. Aber es gibt keine Daten und leider kam 1918 niemand auf die Idee und ging der Sache nach.

Nun, 100 Jahre später, bleibt die spanische Grippe ein Rätsel. Wir wissen nicht, warum sie sich so schnell ausbreitete oder warum sie so viele Menschen tötete.

In China schien sie kaum eine Rolle zu spielen, worüber es viele Spekulationen gibt.

St. Louis

St. Louis dürfte um 1918 etwa 600.000 Einwohner gehabt haben. Es war eine typische Südstaatenstadt und noch dazu mit dem schlimmsten Rassenhass.

1917 kam es zur Ermordung mehrerer Menschen mit dunklerer Hautfarbe, einem regelrechten Massaker. Daraufhin versuchten viele die Stadt zu verlassen und zogen in den Norden, in noch größere Städte, wie Philadelphia. Interessanterweise lebten in St. Louis auch viele Deutsche und Iren, die mit dem Ausbruch des I. Weltkrieges die Ansicht vertraten, St. Louis solle neutral bleiben. St. Loius ist ja, so nebenbei, eine französische Stadt, ursprünglich.

In Anbetracht des immensen Rassismus ist es fragwürdig, ob bei einer offiziellen Anzahl an Verstorbenen, Menschen mit dunklerer Haut mitgezählt wurden. Aber dies nur mal so als Randbemerkung.

St. Louis hatte, wie auch Philadelphia, ein enormes Luftverschmutzungsproblem und versuchte seit 1890 dieses anzugehen. Die Hauptindustrien waren Whiskey-Brauereien, Papierhersteller, später kam noch die Schuh-Industrie dazu.

Wikipedia ist zu entnehmen, dass St. Louis viel in Schulen, Tennisplätze, etc. investierte. Es gab wohl – trotz Rassismus – in St. Louis eine der ersten Hochschulen für Menschen mit dunkler Hautfarbe. Es ist eine Spekulation, aber Menschen, die viel Geld in Bildung investieren, investieren meist auch in Krankenhäuser und die Gesundheitsversorgung.

Philadelphia

Philadelphia dürfte um 1918 etwa 1,7 Millionen Einwohner gehabt haben. Es war eine der am schnellsten wachsenden Städte der USA und konkurrierte stets mit New York, was die Einwohnerzahl betrifft.

Da Philadelphia eine Nordstaaten Stadt war, wurden die Ansichten von Südstaatlern, vor allem die zur Rassendiskriminierung, nicht gerne gesehen. Dazu zog sie viele Menschen aus dem Süden an, die unter der dortigen Diskriminierung litten.

Da Philadelphia die größte Kleidungsindustrie des Landes hatte, zudem der Sitz des Eisenbahn- und Schiffsbaus (Stahlindustrie) war, wurde sie mit Beginn des I. Weltkrieges die vielleicht wichtigste Industriestadt der USA. Die Uniformen für die Armee, wie auch die Schiffe wurden dort hergestellt.

Ich habe keine Informationen darüber gefunden, aber ich denke, dass die Stadt auch an Überbevölkerung litt. Wenn viele ehemalige Sklaven und andere, die auf Arbeitssuche waren, in solch eine Stadt drängen, müsste es zur Bildung von Slums und einer Überbevölkerung kommen.

Philadelphia war 1918 die vielleicht korrupteste Stadt der USA. Die dortige Regierung war genauso kriminell, wie die Gangs, die die Stadt kontrollierten. Viele Einnahmen der Stadt flossen in die Hände von Gangstern und Politikern, was in Philadelphia das gleiche war.

“Along with an image of “dullness,” Philadelphia was known for its political corruption. The Republican-controlled political machine, run by Israel Durham, permeated all parts of city government. One official estimated that US$5 million was wasted each year from graft in the city’s infrastructure programs.” (Wikipedia)13

Die Einwohner Philadelphias und ihre Regierung hatten also nicht das beste Image, Gangster beherrschten die Stadt und raubten ihr die Einkünfte.

Ich nehme einmal an, dass dadurch wenig Geld in Schulen oder das Gesundheitssystem floss. Große Nähmaschinen und Stahlwerke benötigen nicht so viele gebildete Menschen, vielleicht hatten sie deswegen auch den Ruf der “dullness”.

Doch eines war besonders: Die Anzahl der öffentlichen Schwimmbäder:

“By the end of the century, the city provided nine municipal swimming pools, making it a leader in the nation.” (Wikipedia)

Bei derart vielen Stahlarbeitern war es nötig, sich häufig zu waschen, vielleicht deshalb.

Die Stahlherstellung dürfte auch in Philadelphia nicht gerade für eine saubere Luft gesorgt haben, doch ist nichts darüber bekannt, dass sie versuchten etwas dagegen zu unternehmen. Wäre auch seltsam gewesen, bei dieser Gangster-Regierung, die nur in die eigene Tasche wirtschaftete.

Folgerungen

Hätte Philadelphia sich um ein besseres medizinisches System gekümmert, mehr Geld hineingesteckt und jedem eine günstige Krankenversicherung ermöglicht, wären weniger Menschen gestorben, vielleicht sogar weniger als in St. Louis.

Meine Vermutung: Es haben sich mehre Menschen in den Bädern angesteckt, als wo anders, einfach wegen mangelnder Hygiene und nicht wegen mangelnder Ausgangssperre.

Sicherlich, wenn wir alle einsperren und sie sich nicht begegnen ist es egal, wie dreckig sie sind – doch genau das, dieses Einsperren, diese Schulschließungen, beweisen dadurch nichts. Wären andere Maßnahmen, wie das Einhalten eine Hygiene, allgemeine kostenlose Krankenversicherung, etc. nicht vielleicht sogar wirkungsvoller und sinnvoller gewesen?

Eine einfache These.

Wenn Lesch und Co recht haben, dann wären ALLEIN die Interventionen verantwortlich für die Anzahl der Toten und nicht die Menge und Qualität der Krankenhäuser und dem dazugehörigen Personal, nicht der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung und auch nicht das Vorhandensein einer Krankenversicherung.

Ist das so?

Unsere aktuelle Situation wurde verursacht, durch “die schwarze Null” und Lobbyisten wie der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”, die für einen Abbau der Krankenhäuser und der Bettenzahl sorgte. Ein Denken, das immer weiter Stellen abbauen lies, weil dies – obwohl sehr rentabel – als unrentabel gerechnet wurden. Einfach um den Profit zu maximieren. es genügte nicht, dass etwas die Kosten deckte, nein, die Gewinne mussten maximiert werden.

Jeder Mensch, der diesem zustimmte und hinter dieser Politik stand, ist für die aktuelle Situation verantwortlich.

Nicht ein Virus.

Der ist bloß eine Erkältung.

Nochmals: “Die Anstalt checkt Fakten”

Max Uthoff und Claus von Wagner führen normalerweise einen Faktencheck durch. Doch zur Sendung vom 24.03. gibt es bis heute, 6.04., keine Faktencheck – wobei man Fakten VOR einer Sendung checken sollte und nicht danach. Ich hoffe, sie beachten das in Zukunft, so dass man nach dem Corona-Wahn, der wohl auch sie befallen hat, “Die Anstalt” wieder schauen kann, ohne Deutschland-Propaganda zu befürchten.

Fußnoten

1„Spanish Flu“.

2Richard J. Hatchett, Carter E. Mecher, und Marc Lipsitch, „Public Health Interventions and Epidemic Intensity during the 1918 Influenza Pandemic“, Proceedings of the National Academy of Sciences 104, Nr. 18 (1. Mai 2007): 7582–87, https://doi.org/10.1073/pnas.0610941104.

3Original: “These findings support the hypothesis that rapid implementationof multiple NPIs can significantly reduce influenza transmission,but that viral spread will be renewed upon relaxation of suchmeasures”

4Original:”and it is possible that our source material did not capture the full range of interventions used or reflect the true timing of implementation of those it identifies.”

5Martin C. J. Bootsma und Neil M. Ferguson, „The Effect of Public Health Measures on the 1918 Influenza Pandemic in U.S. Cities“, Proceedings of the National Academy of Sciences 104, Nr. 18 (1. Mai 2007): 7588–93, https://doi.org/10.1073/pnas.0611071104.

6“Cities were divided evenly into those intervening early (black bars) vs. late or not at all (gray bars)”

7University Of Michigan, „Philadelphia, Pennsylvania and the 1918-1919 Influenza Epidemic | The American Influenza Epidemic of 1918: A Digital Encyclopedia“, zugegriffen 2. April 2020, https://www.influenzaarchive.org/cities/city-philadelphia.html#.

8University Of Michigan, „St. Louis, Missouri and the 1918-1919 Influenza Epidemic | The American Influenza Epidemic of 1918: A Digital Encyclopedia“, zugegriffen 2. April 2020, https://www.influenzaarchive.org/cities/city-stlouis.html#.

9University Of Michigan.

10Original: “Of the other NPIs considered (closure of dance halls, other closures, isolation of cases, bans on public funerals, and making influenza notifiable), none showed a statistically significant association between the stage of implementation and the peak or cumulative excess death rates “

11Original: “There was a statistically significant inverse correlation of the height of the first and second peaks (Spearman p=-0.53, P =0.03), so that cities that had low peaks during the first wave were at greater risk of a large second wave.

12„Spanish Flu“, in Wikipedia, 1. April 2020, https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Spanish_flu&oldid=948441997.

13„History of Philadelphia“, in Wikipedia, 16. März 2020, https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=History_of_Philadelphia&oldid=945878676.

Fakes

Die Bilder von Philadelphia und St. Louis sind im Original farbig und sehr scharf – und zeigen die Städte in der heutigen Zeit. Man kann Bildern leicht einen Touch von alt geben, wenn man ihnern einen Sepia-Ton verpasst, das Bildrauschen und die Unschärfe erhöht.

Bilder

Lesch und farbige Grafik: https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos

St. Louis, Philadelphia, Nachttopf mit Baby und Corona-Virus: pixabay

Die Anstalt: https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-24-maerz-2020-100.html

Die Grafiken entstammen den jeweils erwähnten Untersuchungen.

Fluenza Encyclopedia: https://www.influenzaarchive.org/cities/city-stlouis.html#

Literaturangaben

Bootsma, Martin C. J., and Neil M. Ferguson. “The Effect of Public Health Measures on the 1918 Influenza Pandemic in U.S. Cities.” Proceedings of the National Academy of Sciences 104, no. 18 (May 1, 2007): 7588–93. https://doi.org/10/dcvh89.
Hatchett, Richard J., Carter E. Mecher, and Marc Lipsitch. “Public Health Interventions and Epidemic Intensity during the 1918 Influenza Pandemic.” Proceedings of the National Academy of Sciences 104, no. 18 (May 1, 2007): 7582–87. https://doi.org/10/c9d9bn.
University Of Michigan. “St. Louis, Missouri and the 1918-1919 Influenza Epidemic | The American Influenza Epidemic of 1918: A Digital Encyclopedia.” Accessed April 2, 2020. https://www.influenzaarchive.org/cities/city-stlouis.html#.
University Of Michigan. “Philadelphia, Pennsylvania and the 1918-1919 Influenza Epidemic | The American Influenza Epidemic of 1918: A Digital Encyclopedia.” Accessed April 2, 2020. https://www.influenzaarchive.org/cities/city-philadelphia.html#.
“Spanish Flu.” In Wikipedia, April 1, 2020. https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Spanish_flu&oldid=948441997.
“History of Philadelphia.” In Wikipedia, March 16, 2020. https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=History_of_Philadelphia&oldid=945878676.