Die Wirtschaftskrise könnte man abwenden – will man aber nicht (VWL für Dummies)

Wo liegt das Problem?

Niemand kennt die Zukunft, weshalb theoretisch alles passieren kann. Es könnte sogar ein Raumschiff mit Aliens landen und uns retten. Nur kann es uns nicht vor der grassierenden Verblödung der Politik retten. Und die Politiker sind die, die unser aller Leben gefährden.

Momentan haben wir eine riesige Geldblase und einige Ökonomen prophezeien deshalb schon länger den schlimmsten denkbaren Zusammenbruch – andere versuchen abzuwiegeln.

Das Problem ist nicht das Zusammenbrechen der Aktienmärkte und Gewinnprobleme der Firmen. Theoretisch könnten wir einfach alle weniger arbeiten, dabei weniger Geld verdienen und anschließend einfach mehr arbeiten. Das wäre so, als würde man einen Film langsamer ablaufen lassen. Dann spielt sich die Handlung nach wie vor ab, nur eben langsamer.

Das Problem ist, dass, um das Filmbeispiel zu nennen, nur Teile des Films langsamer laufen, der Rest aber mit normaler Geschwindigkeit (und manche Zeilen sogar beschleunigen).

Dies führt dazu, dass ihr den Film nie wieder normal weiter schauen könnt, außer durch einen Stopp und alles auf Anfang zu setzen. Aber unsere Wirtschaft wieder ins 15. Jahrhundert zu versetzen möchte eigentlich niemand – oder doch?

Money makes the world go round.

Liza Minnelli & Joel Grey - Money, Money 1972

Das Problem: Geldverleiher

Durch Hilfspakete wird letzten Endes Armut erzeugt, wenn diese auf Neuverschuldungen basieren. Denn, wer verdient daran: Diejenigen, die diese Gelder verleihen.

Oder anders ausgedrückt: nach einer Neuverschuldung haben wir alle größere Schulden, außer den Geldverleihern, sie haben enorme Gewinne.

Selbst wenn wir vom Staat Geld bekommen, das wir nicht zurückzahlen müssen, müssen wir es doch zurückzahlen, dann eben mit höheren Steuern. Denn wir sind der Staat und wenn unser Staat Schulden hat, dann haben wir alle Schulden – zumindest die, die unter 70.000 Euro im Jahr verdienen. Wenn ihr mal 100.000 Euro verdient, kann euch das alles am Arsch vorbeigehen, denn dann zahlt ihr so wenig Krankenkassenbeiträge (wenn ihr dann noch in einer Krankenkasse seid), allgemein sowenig Beiträge in die Sozialversicherungen, dass die Entwicklung dieser Systeme euch kalt lassen kann. Dann kauft ihr Staatsanleihen, leiht also unserem Staat Geld, verdient dabei noch an der Krise, anstatt drauf zu zahlen.

Doch die größten Geldverleiher sind die Banken und sie sind auch – zusammen mit den Vermietern und Verpächtern – das eigentliche Probleme, das die Armut erzeugt. Doch dazu weiter unten mehr. Heute morgen (25.03.2020) hörte ich erschreckend, dass Firmen Prämien zahlen wollen für all die, die regelmäßig arbeiten gehen oder mehr arbeiten müssen, wegen der Corona-Krise (vielleicht sollte ich es “Das Corona-Experiment” nennen). Das freut zwar diese Menschen, geht aber in die falsche Richtung.

Alles Geld, das ausgegeben wird, muss irgendwo herkommen. Wenn die einen mehr haben, haben andere weniger. Theoretisch könnten wir alle mehr haben, aber da macht die Politik nicht mit. Wer solch einem System zustimmen würde, würde kein Geldköfferchen eines Banken-Lobbyisten bekommen und keinen Job bei Gasprom.

Doch jetzt: Wie geht das?

Das viel zu viele Geld und die Fließgeschwindigkeit

In einem anderen Text wies ich schon darauf hin.

Das Problem ist, dass durch den Niedrigzins reiche Leute zu leicht an Geld herankommen, dadurch zu viel Geld auf dem Markt ist und das ja irgendwo hin muss. Deshalb kaufen Reiche gerade alles auf, was von dauerhaftem Wert ist, wie Grundstücke etc. und dies treibt die Mieten nach oben.

Zudem erzeugt zu viel Geld einen zu schnellen Geldfluss, eine zu hohe Geldfließgeschwindigkeit. Dies führt wiederum zu wachsender Armut, aber auch zu mehr Superreichen. Wenn Geld schneller fließt, verlässt es viele Menschen schnell, kommt bei manchen aber auch schnell an. Bei einigen wächst das Vermögen deshalb schneller, bei anderen sinkt es schneller. Die Ungleichheit nimmt zu.

Entnimmt man dem Markt Geld, geht die Fließgeschwindigkeit zurück, es gibt weniger Superreiche, aber auch weniger Armut. Vor allem aber nehmen die finanziellen Unterschiede zwischen den Menschen ab. Man bekommt eine gerechtere Gesellschaft.

Aufgabe der Politik ist es eigentlich, diesen Geldfluss zu steuern und zwar durch Steuern (und Zölle usw.) Vielleicht heißen sie auch deshalb so: Steuern steuern, wenn sie richtig angewendet werden, den Geldfluss und damit die Fließgeschwindigkeit.

Steuern auf Gehälter und Waren des täglichen Bedarfs haben dabei nur geringe Auswirkungen, da wir Geld verdienen müssen und auch für den täglichen Bedarf ausgeben.

Wichtiger sind Steuern auf Dinge, die nicht lebensnotwendig sind und in die gerade viel Geld fließt. Die Politik muss das mit hohen Steuern versehen, wo viel Geld hineinfließt: Aktien, Grundstücke, etc. damit das Abwandern des Geldes in diese Regionen abnimmt und wieder stärker in wichtigere Regionen fließt. Eine Geldtransaktionssteuer und viel höhere Steuern auf Aktiengewinne und momentan auf Immobiliengewinne, würde aktuell viel helfen. Doch wir haben nur beschissene Idioten in der Politik, denen ihr eigener Geldbeutel, den die Lobbyisten auffüllen, wichtiger ist, als das Wohl von uns allen. Leider.

Die neue Gesetzgebeung gibt zwar Hoffnung, geht aber dennoch in die falsche Richtung.

I see a bad moon rising.

Rage Against The Machine & Creedence Clearwater Revival - killing in a bad moon

Die bevorstehende Wirtschaftskrise und ihre Auslöser

Wegen Vermietern und Banken wird es zu einer Massenarmut kommen.

Wenn alle weniger verdienen würden, wäre es kein Problem, wie schon erwähnt. Doch manche wollen auf ihr Geld nicht verzichten. Die Bank möchte, dass ihr eure Schulden zahlt und die Vermieter wollen ihre Miete. Alles in derselben Höhe, als würden alle normal arbeiten.

Nehmen wir einen Restaurant-Besitzer. So ein Restaurant kostet gut 5000 Euro Miete/Pacht jeden Monat, in einer sehr guten Lage (in der Stadt), auch mal 10.000 bis 15.000 Euro.

Bleiben nun die Einnahmen weg, muss er immer noch die Miete bezahlen. Viele Wirte kommen gerade mal so über die Runden. Es gibt wenige, die damit wirklich Geld verdienen und sich teure Autos leisten können. Nun können zwar viele die Mietzahlung aussetzen, doch das verschiebt das Problem und löst es nicht.

Der Corona-Virus mit einer Inkubationszeit von 14 Tagen wird uns noch lange in Atem halten, etwa 2 Jahre, da wir bei der langsamen Ausbreitung lange benötigen für eine gewisse “Herdenimmunität”. Ein Gegenmittel wird es wahrscheinlich nie geben, wie bei Viren so üblich. Antivirus von Kaspersky hilft da nicht.

Selbst ein “kleiner” Kneipenwirt, der nur 5000 Euro Miete zahlen muss jeden Monat, hat nach 2 Monaten 10.000 Euro Schulden bei der Bank oder dem Vermieter. Wenn anschließend sein Unternehmen nicht richtig gut anläuft, ist er pleite. Dabei habe ich noch gar nicht berücksichtigt, dass er für seine eigene Wohnung Miete zahlen muss, Lebensmittel einkaufen muss, und Verluste durch weggeworfene Lebensmittel wegen des Corona-Experiments hats.

Außerdem muss er seinen Angestellten Gehalt zu zahlen, weil er sie nicht von heute auf morgen entlassen kann, doch letztendlich muss er ihnen kündigen. Diese müssen wiederum ihre Miete zahlen, müssen von etwas leben, müssen also ihr Konto überziehen und wenn sie dann nach der Krise nicht rasch einen gut bezahlten Job bekommen, um die Schulden zu bezahlen…

Nach der Krise wird er nicht mehr verdienen als davor, weil die Menschen dann nicht das doppelte Essen werden. Er bleibt also auf seinen Schulden sitzen, denn um sie abzubauen, müsste er deutlich mehr verdienen.

Auch diejenigen, die z.B. als Kellnerinnen gearbeitet haben, werden nachher nicht das doppelte verdienen, weil sie dann doppelt kellnern müssen, also werden auch sie auf ihren Schulden sitzen bleiben.

Das Problem zieht sich durch. Es überleben die, die genügend auf die Seite geschafft haben. Vielleicht gibt es dann auch ein paar verzweifelte Selbstmorde, wer weiß.

Und das alles, weil wir fast 20(!!!) Tote haben. Allein an der Grippe sterben im selben Zeitraum über 100 Menschen, gleichzeitig noch 100 Verkehrstote, etc. Verzichten wir statt dessen aufs Autofahren? Oder haben wir Todesängste vor der normalen Grippe? Nein?

Was gerade geschieht ist eine Lachnummer – und erschreckend.

Es kursiert kein Ebola-Virus sondern eine Erkältung.

Ist wie bei 99 Luftballons, nur dass es keine Luftballons sind, sondern 99 kleine Viren.

Då Som Nu För Alltid
Kent – Då som nu för alltid

Verharmlose ich die Corona-Welle?

Die Maßnahmen, die getroffen werden, sind richtig und wichtig, wenn es darum geht, ein Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Die geringen Todeszahlen zeigen, dass dieses Ziel erreicht wird.

Das Problem ist nur: Was kommt danach?

Der eigentliche Wahnsinn ist die Planlosigkeit mit der dies alles geschieht und die fehlende Gesetzgebung bezüglich der Banken, der Vermieter, etc. Die Maßnahmen sind völlig übertrieben, machen uns zum Kriegsgebiet und ignorieren die Folgen.

Als Volkswirtschaft überleben wir am ehesten, wenn alle gleich leiden. Verzichtet z.B. JEDER Mensch auf 20% seiner Einnahmen (um nur einmal eine Zahl zu nennen), so können wir eine Krise fast unbeschadet überstehen – wobei Deutschland leider auch vom Export abhängig ist. Aber das Ausland können wir nicht auch noch mitregieren.

Doch diese Krise wird, weil man sich weigert längerfristige Pläne zu machen und diese offen zu legen, den Geldfluss verändern. Einige Wirtschaftszweige werden deshalb völlig aussterben. Nicht umsonst sprechen Experten davon, dass mindestens 20% der Einzelhändler und Dienstleister bis zum Ende der Krise nicht mehr existieren werden.

Dies wird eine größere Arbeitslosigkeit zur Folge haben, eine größere Armut und weniger Steuereinnahmen.

Weniger Steuereinnahmen bedeuten auch: Weniger Einnahmen bei den Krankenkassen und gleichzeitig hohe Staatsverschuldung (siehe weiter unten).

Unser Gesundheitssystem muss dringend reformiert werden, aber wenn wir über eine längere Zeit weniger Geld für Gesundheitsausgaben haben und der Virus wird uns mit 99%-iger Sicherheit noch mindestens 2 Jahre beschäftigen, dann sind wir am Arsch, einfach ausgedrückt.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Der Kapitalismus hat uns fest im Griff, es sei denn, wir tun JETZT etwas dagegen und steuern den Markt in eine sinnvolle Richtung. Und wir machen klar, dass ALLE verzichten müssen, sogar die, die gerade Vollzeit arbeiten, sowie die Banken, die Vermieter, die Geldanhäufer, etc.

Wichtig wäre es, die Geldflüsse stabil zu lassen, nicht alles dem Markt zu überlassen, denn vom Markt hängt im Kapitalismus das Weiterleben ab. Leider ist der wesentlich brutaler als ein Corona-Virus.

Der Domino-Effekt: Bankenkrise

“Der Zusammenbruch einer Bank oder eine schwere Krise einer Bank kann eine Kettenreaktion auslösen. Ein Grund ist die enge Verzahnung der Kreditinstitute untereinander durch Interbankkredite (Geldgeschäfte innerhalb der Kreditwirtschaft), die bis zu 30 % der Bilanzsumme einer Universalbank erreichen. Zudem tendieren weltweit die Kreditinstitute zu ähnlichen Portfoliostrukturen bei ihren Risikoaktiva (also vor allem Kredite und Wertpapieranlagen), so dass bei dem Eintritt eines bestimmten Ereignisses (etwa Immobilienkrise, Börsencrash, Änderungen von Zinsniveau oder Zinsstruktur) wegen der hohen Korrelation eine Vielzahl von Banken gleichzeitig betroffen sein kann. Verlieren aufgrund dieser Probleme die Anleger das Vertrauen in die Banken allgemein, so kann es zu einer allgemeinen Liquiditätskrise kommen.” (Wikipedia)i

Und nun wirds richtig lustig. Jemand hat kein Geld mehr und kann seine Schulden bei der Bank nicht bezahlen. Wenn das einer Bank mit sehr vielen Kunden passiert, wie bei der letzten Bankenkrise (ihr erinnert euch?), dann bekommt diese Bank ihr Geld nicht. Nur: Sie hat nicht ihr eigenes Geld verliehen, sondern hat Geld verliehen, das sie gar nicht hatte und schuldet es nun anderen Banken oder der EZB oder … Die Bank ist also zahlungsunfähig und macht dicht.

Ihre Schuldner (andere Banken) bekommen auch kein Geld. Wobei auch diese Geld verliehen hatten, das nicht ihr eigenes war, also machen auch sie zu.

Wenn die erste Bank eine Großbank ist, dann erleben wir einen Zusammenbruch wie 2009/2010.

Den kann man verhindern, wenn alle bereit sind auf ihr Geld zu verzichten, oder bereit wären, mit sich reden zu lassen und bei denen, die nicht zahlen können, bereit sind, zu warten.

Ein soziales Miteinader und gegenseitige Rücksicht kann uns alle schützen.

Also einfach mal miteinander reden? Doch habt ihr mal wo angerufen? Und wo seid ihr herausgekommen? In einem Callcenter? Wir sind sowas von am Arsch.

Die Welt vom 11.03.2020:

“Das Problem ist jedoch nicht nur, dass vermehrt Ausfälle von Krediten zu befürchten sind. Auch die Notenbanken werden den Banken in den kommenden Monaten das Leben noch schwerer machen. ‘Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gefahren durch eine Ausbreitung des Coronavirus steigen die Wahrscheinlichkeiten weiterer Zinssenkungen und Anleihekaufprogramme durch die Zentralbanken’, sagt Michael Stappel, Ökonom bei der DZ Bank. Eine neuerliche Lockerung der Geldpolitik dürfte sich vor allem im Neugeschäft mit Unternehmenskrediten niederschlagen. ‘Sie könnte die jüngst aufkeimenden Hoffnungen spürbar steigender Kreditzinsen zunichtemachen’, sagt Stappel.”ii

Zum Abschluss eine Grafik aus Wikipediaiii:

Pass3456 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0). Nummern: C.S.

So könnte das Szenario ablaufen, wenn man obige Grafik zu Hilfe nimmt:

  1. (1) Wegbrechende Steuereinnahmen und zuvor aufgenommene Kredite sorgen für eine höhere Staatsverschuldung
  2. (2) Da viele Menschen ihre Kredite nicht mehr bezahlen können, kommt es zu Ausfällen bei den Banken.
  3. (3) Dann werden diese evtl. durch Kredite gestützt, was wiederum zu höheren Staatsausgaben führen würde, bei gleichzeitig wegfallenden Steuereinnahmen. Die Staatsverschuldung steigt.
  4. Dabei muss man erwähnen: Es gibt immer noch Multimilliardäre, die unserem Staat das Geld leihen, da damit mehr verdient ist, als es herumliegen zu lassen zudem steht es für Sicherheit.
  5. (4) Da der Staat hoch verschuldet ist, leiht er sich jetzt kein Geld mehr und die “Schwarze Null” wird wieder gepredigt. Sparen ist angesagt und Steuererhöhungen um die Staatsschulden abzubauen.
  6. (5) Es folgt ein allgemeiner Sparaufruf. Steuererhöhungen an der falschen Stelle (wie üblich) und weniger Investitionen des Staates sorgen für allgemeines Sparen. Die Menschen geben weniger aus, die Binnennachfrage sinkt.
  7. Dadurch sinken wiederum die Steuereinnahmen, wodurch der Staat nun noch mehr sparen muss. Und wir sind wieder bei Punkt 1.
  8. (6) Da die Banken weniger Geld haben, da sie Kreditausfälle haben, sinken weiterhin die Zinsen bei der EZB. Die Banken haben aber dennoch weniger Geld, gleichzeitig lohnt es sich für sie nicht mehr Gelder zu verleihen. Durch den niedrigen Zins haben sie geringe Einnahmen aber hohe Risiken. Folglich leihen sie nur noch denen Geld, die eine hohe Sicherheit aufweisen können, wie großen Immobilienbesitzern, Multimilliardären, etc.
  9. Weniger Kredite bedeutet: Weniger neue Startups, weniger Neue Unternehmen, weniger neue Angebote am Arbeitsmarkt. Unternehmen, die Kredite dringend bräuchten, bekommen sie nicht, weil die Banken das Risiko bei niedrigen Zinsen nicht tragen können.
  10. Neue Firmenpleiten, mehr Arbeitslose, weniger Staatseinnahmen.
  11. Noch mehr Einsparungen.
  12. Hartz 4 wird verschärft, das Arbeitslosengeld gekürzt, etc.

“Die Finanzkrise hat die deutschen Steuerzahler eine zweistellige Milliardensumme gekostet […]. Bis Ende 2017 summierten sich die Kosten der öffentlichen Haushalte auf 59 Milliarden Euro, wie die “Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf Daten der Bundesregierung schreibt […] Neue Zahlen wiesen darauf hin, dass die Verluste auf mehr als 68 Milliarden Euro steigen werden. […] “Eine vierköpfige Familie hat mehr als 3000 Euro für die Pleitebanken bezahlt.” Hinzu kämen die indirekten Kosten der Bankenkrise, also Entlassungen und Konjunkturpakete, Eurokrise und Streit in Europa, Nullzinsen und Probleme bei der Altersvorsorge und steigende Mieten.” (ntv)iv

Deshalb ist es wichtig, dass nicht eine Ursache alle anderen nach sich zieht, sondern wir jeden Geldfluss gleichzeitig ausdünnen. Werden alle gleich belastet, dann fällt niemand um und reißt andere mit sich.

Dies regelt man am besten durch Steuern und Zölle und neue Steuergesetze. So würden Investitionen des Staates durch Steuern wieder hereinkommen. Wenn alle wissen, dass sie nicht völlig auf Einnahmen verzichten müssen, sondern nur auf einen Teil der Einnahmen, entsteht auch keine Panik oder übergroße Angst. Man hat eine Sicherheit.

Das ist so, wie Arbeitslosengeld: Ich bin noch sicher, ich verdiene weniger, kann aber (in der Regel) meine Miete noch bezahlen, muss nur kürzer treten. Und irgendwann gehts wieder aufwärts.

Das Sterben und der Tod

Auch wenn es hart ist: Wir können das Sterben nicht verhindern.

Jeden Tag sterben mindestens 10 Menschen auf Grund des Autofahrens. Natürlich sterben weniger, wenn wir Autofahren einschränken oder verbieten.

Noch viel mehr Menschen sterben, wenn sie eine Treppe herunterfallen. Natürlich sterben weniger, wenn wir Treppen verbieten.

Manchmal sterben Menschen bei Flugzeugabstürzen. Natürlich würden auch hier weniger sterben, würden weniger mit dem Flugzeug flögen.

Und viele Menschen sterben an einem Virus, mit dem sie sich bei anderen angesteckt haben. Natürlich sterben auch hier weniger, wenn sich weniger Menschen begegnen.

Aber wollen wir das alles?

Es wird immer Viren geben und es werden jedes Jahr schlimmere Viren auf uns zukommen, das liegt in deren Natur. Sie mutieren gerne, so dass die Gefahr nie weggeht.

Das ist wie mit den Treppen, den Autos, den Flugzeugen, etc. Neue Entwicklungen bringen neue Gefahren. Heutzutage stürzen Flugzeuge ab, weil ein Computerteil nicht richtig funktionierte, früher war es ein Pilotenversagen. C’est la vie.

Macht euch nicht verrückt.

Wir alle sollten vorsichtig sein, aber das Leben besteht nicht daraus, in Netflix-Serien zu verschwinden.

What good is sittting alone in your room – live is a cabaret!

Cabaret - Cabaret (1972) [High Quality Stereo Sound, Subtitled]

Lords of War: Donald Trump & Co.

Es gibt ja noch den Mörder und Kriegstreiber Donald Trump. Versuchte er nicht letzt ein mögliches Corona-Mittel aus Deutschland exklusiv für die USA zu erhalten?

Lies er nicht zwei Generäle ermorden um einen Krieg mit dem Iran zu provozieren?

Lies er nicht Kriegsschiffe vor China und Nordkorea auffahren um mit diesen Ländern einen krieg zu provozieren?

Waren wir nicht alle dabei, als es darum ging den Irak nieder zu machen um an die Ölvorräte heranzukommen?

Sind wir nicht alle in Afghanistan um den Bau einer blöden Pipeline zu ermöglichen?

man gewöhnt uns schon mal an den Kriegszustand, dann kann man ihn anschließend verlängern, wenn die Handelskriege richtig übel werden.

Oder?

Vielleicht befürchte ich etwas, das es nie geben wird. Der Iran lies sich nicht auf die Spielchen ein, China auch nicht, aber wir leben nicht in China oder im Iran.

Man wird sehen.

Fußnoten

i„Bankenkrise“, in Wikipedia, 22. November 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bankenkrise&oldid=194275343.

iiFrank Stocker, „Löst die Corona-Epidemie eine neue Bankenkrise aus?“, DIE WELT, 11. März 2020, https://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article206478917/Loest-die-Corona-Epidemie-eine-neue-Bankenkrise-aus.html.

iii„Bankenkrise“.

ivn-tv, „Deutsche Bankenkrise ist noch nicht vorbei“, n-tv.de, 12. September 2018, https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Bankenkrise-ist-noch-nicht-vorbei-article20621054.html.

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