Fidlar: Almost Free

Fidlar haben mich mit dem Album Almost Free überrascht – positiv wie negativ. Positiv, weil viele gute Songs auf der Platte sind, negativ, weil auch viel Schrott darauf ist. Warum?

Es wirkt so, als wollten Fidlar auch mal zwischen durch wie der übliche Mainstream-Schlager klingen, bei welchem irgendwelche Jungs in zu großen T-Shirts „Yo, Yo“ sagen und Frauen mit halb-nackten Hintern vor der Kamera wackeln. Hat euch jemand gesagt, wenn ihr sowas auf eurer Platte macht, dann verkauft sie sich besser, oder warum? Für mich haben sich Fidlar damit ins Bein geschossen und wenn sie so weitermachen, wird es ihnen mit der nächsten oder übernächsten Platte wie Herrn Coverdale gehen (siehe unten): Sie werden „Punks“ sein, die man nur noch mit traurigem Mainstream-Schleim in Verbindung bringt. Nein, Leute, muss echt nicht sein.

Too war schon ein wirklich gutes Album, auf Almost Free seid ihr noch besser, versauts nicht durch die Blicke auf die Charts und irgendwelchen „feat“-Mist. K. Flay gehört zwar zu den besseren in diesem Genre, aber das ist noch nicht der schlimmste Song. Früher habe ich alle Songs, die ein „feat.“ enthielten immer sofort gelöscht ohne sie anzuhören. „Feat.“ bedeutet – für die Dummies: Die Plattenfirma lässt einen unbekannten Star mit einem etwas bekannteren auftreten, um ihn in den Hitparaden nach oben zu putschen und bekannter zu machen.

Also lasst das. Macht euren Stiefel, das könnt ihr ziemlich gut und für diesen Teil gibts auch die Nennung auf meiner Liste. Ihr seid mit jeder Platte besser geworden, versauts nicht.

FIDLAR - "Flake" (Official Audio)
FIDLAR – Flake

FIDLAR - "Thought. Mouth." (Official Audio)
FIDLAR – Thought. Mouth.

FIDLAR - "Almost Free" (Official Audio)
FIDLAR – Almost Free

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