2016 – Platten des Jahres

Die Playlist zu den unten angegebene Platten gibts wieder hier auf Youtube. Zu “Shovels & Rope” gibts auch noch einen Link auf Bandcamp, wo man die ganze Platte anhören und kaufen kann. Hier gibt es einen Text u.a. darüber, wie diese Aufstellung, bzw. dies Auswahl, zustande kommt.

Die Platten sind in alphabetischer Reihenfolge gelistet. Wenn ihr auf den Titel klickt, kommt ihr zu Musikbeispielen aus dem Album und zu einer kleinen Plattenkritik.

2016 war ein gutes Jahr für den Rock – zumindest besser, als die meisten 2010er. The Pretty Reckless und Dorothy sind die klaren Highlights, dicht gefolgt von Seasick Steve, Larkin Poe und anderen.

Various Artists/Blues Saraceno: Dark Country 4

Various Artists/Blues Saraceno: Dark Country 4

Passt hervorragend zu Seasick Steve – obgleich die guten Stücke daraus deutlich Richtung Rock gehen und nur noch wenig an Country erinnern. Eigentlich ist Dark Country eine Art Compilation, doch die darauf enthaltenen Stücke gibt es nur auf dieser Platte, oder sind zumindest nur auf dieser bei uns erhältlich. So fällt es auch auf, dass es nicht sehr viele verschieden
Tuuletar: Tules Maas Vedes Taivaal

Tuuletar: Tules Maas Vedes Taivaal

Vokal-Folk-Pop aus Finnland, zumindest bezeichnen Tuuletar ihre Musik so. Sie sind ein Gespann aus vier jungen Frauen, die alle Stücke komplett mit dem Mund “machen”, also sämtliche Instrumente (u.a. absolut geniales Beat-Boxing) und Hintergrundsounds. Außerdem sind ihre Stimmen himmlisch und man hat – live ganz besonders – das Gefühl, sich in finnischen magischen Gefilden zu befinden. Auf Platte kommt die
Tri Yann: La Belle Enchantée

Tri Yann: La Belle Enchantée

Tri Yann (was übrigens etwa “Die drei Yann (Jean)” bedeutet) machen keine solch herausragenden Alben mehr, wie noch vor 20 Jahren, liefern aber beharrlich gute Qualität. Da zudem jede Platte ein eigenes Thema hat, klingen sie auch genügend unterschiedlich, so dass sich ein Kauf immer noch lohnt. In meine Playlist geschafft haben es 4 von 13 Titeln: “La Bonne Fam
The Rides: Pierced Arrow

The Rides: Pierced Arrow

The Rides machen grundsoliden (Blues-)Rock. Sehr altmodisch. Sie klingen, als hätten wir immer noch Anfang der 70er. Auf der Website lesen wir: Stephen Stills calls [The Rides] “the blues band of my dreams,” Wer die Grateful Dead mag, wird nicht enttäuscht sein. Hier lohnt sich die Deluxe Edition, die 4 lohnende Songs zusätzlich liefert. Die Platte hat es in der
The Pretty Reckless – Who You Selling For

The Pretty Reckless – Who You Selling For

Platte des Jahres: Da 2016 ein wirklich gutes Jahr mit vielen guten Platten, tat ich mich etwas schwer in der Auswahl der besten Platte des Jahres. Konkurrenten waren: Dorothy, Larkin Poe und Seasick Steve. “Who You Selling For” machte das Rennen, weil dieses Album mich dann doch am häufigsten begeisterte, also ich es am häufigsten anhörte. The Pretty Reckless sind
Sir Coyler and His Asthmatic Band: Don’t Shake

Sir Coyler and His Asthmatic Band: Don’t Shake

Sir Coyler and His Asthmatic Band haben auf YouTube 1 Abonnenten – absolut unschlagbar! (Stand 29.12.2019). Sir Coyler and His Asthmatic Band machen auf „Don‘t Shake“ guten alten Punk, fast Hardcore, so dass man manchmal an die Dead Kennedys denken muss. Doch möchte ich keine falschen Assoziationen Wecken. Hört es euch selbst an. Die Platte ist solide und durchgängig hörbar.
Shovels & Rope: Little Seeds

Shovels & Rope: Little Seeds

Shovels & Rope sind ein Garant für exzellenten Folk, bzw. Folk-Rock. Es gibt keine Platte von Ihnen, deren Kauf man jemals bereuen müsste. “Little Seeds” hats mit 6 von 13 Stücken in meine Playlist geschafft. Hinter Shovels & Rope verbirgt sich ein Duo aus zwei Eheleuten, Michael Trent and Cary Ann Hearst. Sie singen meist zweistimmig, ihre Musik klingt manchmal
Seasick Steve: Keepin’ The Horse Between Me And The Ground

Seasick Steve: Keepin’ The Horse Between Me And The Ground

“Keepin’ The Horse Between Me And The Ground” ist eine der besten Platten 2016. 9 der 20 Songs haben es in meine Playlist geschafft. Es ist meine erste Seasick-Steve-Platte geworden und hat mich umgehauen. Auch er ist sicherlich einer der besten Musiker, weshalb ich mich doch sehr wundere, dass man von ihm so wenig hört. Sicherlich, die Musik ist nicht
Larkin Poe: ResKINed

Larkin Poe: ResKINed

“ResKINed” ist fast meine Platte des Jahres geworden. 7 der 12 Stücke sind in meiner persönlichen Playlist gelandet. Hinter Larkin Poe verbergen sich zwei der talentiertesten Musikerinnen, die mich auf mehr gute Platten hoffen lassen. “Reskinned” ist die (unnötige) Überarbeitung ihrer Platte “Kin”. Die Stücke wurde rockiger und trashiger, was Ihnen zwar durchaus steht, aber die Musik ist auch so
Kacy & Clayton: Strange Country

Kacy & Clayton: Strange Country

Kacy Anderson und Clayton Linthicumsind ein kanadisches Folk-Duo, das mit “Strange Country” ihr bisher bestes Album veröffentlicht haben. Es klingt so, wie ein Folk-Album klingen muss. Auch sie machen den Fehler, dass alle anderen Alben (auch der Nachfolger) eher nach Pop-Kitsch klingen. Es ist mir rätselhaft, warum Bands immer wieder glauben, dass sie mit einer 08/15-Pop-Kitsch-Produktion und -Arrangements viele Fans
Jennifer Rostock: Genau in diesem Ton

Jennifer Rostock: Genau in diesem Ton

Jennifer Rostock hat leider viel süßlichen Mist gemacht, einfach ausgedrückt. So eine Art weiblicher Westernhagen. Mit “Genau in diesem Ton” wollte sie wohl endlich einmal rotzig klingen, und das tut sie. Die Texte sind allgemein gut, man hört eine Frau, die etwas zu sagen hat, Hengstin ist das beste Stück der Platte. es haben es nur 3 der 13 Stücke
Jack White: Jack White Acoustic Recordings 1998 – 2016

Jack White: Jack White Acoustic Recordings 1998 – 2016

Jack White ist für mich das vielleicht größte lebende aktive musikalische Genie. Seine Acoustic Recordings sind eine Ansammlung von Stücken, die man meist kennt, doch nicht immer akustisch. Diese Sammlung bringt wenig Neues oder Überraschendes, doch wer Jack White mag – oder ihn kennen lernen möchte – wird sich sehr über dieses Doppelalbum freuen. Man findet Stücke von ihm Solo,
Dorothy – Rock Is Dead

Dorothy – Rock Is Dead

Rock Is Dead von Dorothy ist das Erstlingswerk dieser Band aus Los Angeles um die Sängerin Dorothy Martin. Der Rolling Stone setzte Dorothy 2014 noch auf die Liste der 20 besten Newcomer-Bands, das war nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP (“Dorothy”). Rock Is Dead hält diese Erwartungen und übertrifft sie (die anderen 19 der Top-20 sind nicht in dieser Liste
Dolly Parton, Linda Ronstadt, Emmylou Harris: The Complete Trio Collection

Dolly Parton, Linda Ronstadt, Emmylou Harris: The Complete Trio Collection

Diese drei Damen sind schon die größten – oder gehören zumindest dazu. Zu dritt sind sie noch besser. zwar sind von dieser Veröffentlichen 12 Stücke in meiner Playlist gelandet, aber 12 von 41, das es 3 CDs sind. Ihre erste Platte (Trio) ist nach wie vor ihre Beste, doch bringt diese 3er-Box auch noch (neben “Trio II”) jede Menge unveröffentlichten
Black Pistol Fire: Don’t Wake The Riot

Black Pistol Fire: Don’t Wake The Riot

Auf Black Pistol Fire: “Don’t Wake The Riot” wurde ich durch eine Youtube-Playlist aufmerksam und die Band gefiel mir so gut, dass ich mir die Platte kaufte. Es schafften es zwar nur 3 der 11 Stücke in meine Playlist, aber ich war glücklich, eine neue aufregende Band gefunden zu haben – zumal diese Platte in keiner mir bekannten Besprechung auftauchte.
Beyoncé: Lemonade

Beyoncé: Lemonade

Beyonce ist eigentlich nicht meine Musik. In der Regel ist sie mir zu Mainstream-poppig. Doch dieses Album hat eine sehr sehenswerte DVD und hervorragende Texte über Rechte von Frauen und Minderheiten mit einer zu dunklen Hautfarbe (für bleichgesichtige US-Amerikaner). Eine Platte, die von Diskriminierung erzählt, aber auch Mut macht. Eine schöne, mutige und notwendige Platte. Nach Kendrick Lamar die zweite
Baby Woodrose: Freedom

Baby Woodrose: Freedom

Baby Woodrose weckt die Hoffnung auf mehr. Den Sound dieser Band beschreibt man wohl am besten als Psychedelic Rock. Laut Wikipedia: “Der Name der Band leitet sich von der Hawaiianischen Holzrose ab, deren Samen für ihre psychoaktive Wirkung bekannt sind.” Also Nomen est Omen. Die Musik versetzt einen etwas zurück in die 60s, erinnert entfernt an eine Mischung aus Big
AC/DC: Hell’s Radio the Legendary Broadcasts 1974-1979 (Live)

AC/DC: Hell’s Radio the Legendary Broadcasts 1974-1979 (Live)

Es gibt eine Ausgabe mit alten Live-aufnahmen von Radioauftritten von AC/DC. Diese Aufnahmen sind teils grottig, teils großartig – und kosten fast nichts – 69 Aufnahmen auf 6 CDs für etwa 15 Euro. da riskiert man nichts. 7 der Aufnahmen haben es immerhin in meine Playlist geschafft. das will durchaus was heißen, weil ich auch Backtracks und eigentlich alles von