Propaganda-Lehrbuch: Einzelschicksal + Prozentzahlen ohne Zusammenhang = Schrecken

Regel 1: Möglichst häufig den gleichen Schwachsinn behaupten

Nun also noch ein Kapitel aus dem Propaganda-Lehrbuch.

Wenn ihr schon immer einmal wissen wollte, warum so viele Menschen bei dem Corona-Schwachsinn oder im Nationalsozialismus mitmachten, hier erfährt ihrs. Propaganda: Wenn sie einen zuballert und kaum noch Luft zum Atmen lässt, lässt sie euch alles glauben. Jeden Müll. Was häufig genug behauptet wird, muss ja wahr sein.

Am besten noch: Ihr tut so, als gäbe es Untersuchungen dazu.

Regel 2: Nimm ein Einzelschicksal, das macht immer betroffen

… und ein Bild einer trauernden Witwe aus Pixabay

Erst einmal ein Zitat aus dem Spiegel. Der Spiegelartikel fängt wie folgt an:

„Nick Cordero war jedermanns Freund, er liebte es zuzuhören, zu helfen […] 95 Tage lang kämpfte Nick Cordero im Krankenhaus gegen die Folgen des Coronavirus, er bekam eine Blutvergiftung, mehrere Schlaganfälle, sein rechtes Bein musste amputiert werden. Im Juli war der 41-jährige Schauspieler und Broadway-Star ohne bekannte Vorerkrankungen tot.“

Methode 1: Nimm ein Einzelschicksal und bausche es auf. Es ist dabei völlig egal, ob es etwas mit dem Artikel zu tun hat.

Ja, Einzelschicksale sind schlimm. Menschen können ungeheuer grausame Dinge geschehen. Aber was beweißt das?

Zumindest hat man so den Leser schon mal auf das eingestimmt, was kommt.

Da hätte auch stehen können, wie jemand eine Katze zu Tode quälte. Wichtig ist nur, dass ihr in der richtigen Stimmung seid, denn dann glaubt ihr jeden Scheiß – und euch fällt vielleicht garnicht auf, dass die obige Person 41 war, es hier aber um Menschen unter 34 geht.

Um das zu verschleiern, gehts wie folgt weiter:

Regel 3: Unterschlage die wahren Todesursachen

„Corderos Schicksal ist ein Einzelfall, aber er zeigt, dass auch Menschen, die nicht zur Hauptrisikogruppe zählen, schwer an Covid-19 erkranken“

… und irgendein Bild dazu, das cool aussieht, aber nichts mit dem Text zu tun hat.

Das ist natürlich eine Lüge. Wir alle wissen, hoffentlich, dass Covid-19 unter anderem dafür sorgt, dass euer Blut dicker wird und es zu Trombosen kommen kann. Dagegen helfen z.B. Mittel wie ASS (Aspirin etc.), die es billig in jeder Apotheke gibt. Doch bei Nick Cordero haben die Ärzte gepfuscht. Er bekam keine Blutverdünner, einfach gesagt.

„In April, blood clots led to his right leg amputated due to blood clots. His lungs eventually became so badly damaged that he would have required a double lung transplant had he survived“ (Forbes)

„Blod clots“ sind Blutklumpen, also Trombosen. Das hätte man verhindern können, hätte man ihm ASS gegeben. Doch Ärzte sind ja nie schuld.

Wart ihr schon einmal in einem Krankenhaus? nehmen die einem da nicht immer zuerst einmal Blut ab und untersuchen es? Wenn sie dort eines sicher kennen, dann eure Blutwerte! Oder?

Aber ja,sagen wir es war das böse Corona-Virus. Einigen wir uns darauf. Und woher soll ein Arzt schon wissen, dass man ASS verabreichen könnte. Dafür hätte man ja das Blut untersuchen müssen, was jedes Krankenhaus tut. Außerdem: Das Mittel kennt der doch garnicht. Aspirin ist sowas von unbekannt in den USA.

Für die Presse wars gut: Corona ist schlecht und böse. Wieder ein Beweis mehr. Die Ärzte waren einfach machtlos.

Also weiter im Text des Spiegel.

Wie schon erwähnt, war Nick Cordero 41, es geht aber um Menschen zwischen 18 und 34. Da der Spiegel wahrscheinlich niemanden in diesem Alter kennt, der an Covid-19 verstorben ist, konnte man aus dieser Altersklasse niemanden finden, nicht einmal jemanden aus Deutschland! Der Spiegel hat wahrscheinlich lange recherchiert, bis er diesen einen Toten gefunden hat. Und den konnte man super instrumentalisieren (kann sich ja nicht mehr wehren).

Doch: Es geht um Menschen zwischen 18 und 34 und dafür findet der Spiegel kein Beispiel.

Regel 4: Mach einen Vergleich, der sich schlimm anhört (und ein gutes Bild dazu)

Der Spiegel schreibt:

„Damit lag die Sterblichkeitsrate von Covid-19 laut den Autoren ungefähr doppelt so hoch wie bei einem Herzinfarkt in der Altersgruppe.“

Bild, das irgendwie schocken soll, aber nichts mit dem Text zu tun hat

Ok, es ist also gefährlicher als ein Herzinfarkt – in dieser Altersklasse.

Ok.

Frage: Wieviele Menschen kennt ihr, die unter 34 sind und an einem Herzinfarkt verstorben sind?

Ich denke einmal: 0

Und das verdoppelt ihr und dann erfährt ihr, wie gefährlich Covid-19 ist.

Warum kennt ihr niemanden? Die Antwort liefert die Untersuchung:

Es waren 88 Menschen, die an Covid-19 verstorben sind und die unter 34 Jahre alt waren. Folglich wären es 44 mit einem Herzinfarkt.

Wo steht das in dem Artikel? Wenn ihr das jetzt sucht, dann wisst ihr, wie enttäuschend für manche Ostern ist. Die exakte Zahl hat man weggelassen, weil sie einfach zu klein ist.

Die USA hat aktuell etwa 329.000.000 Einwohner. Davon 44 tote Menschen unter 34 an Herzinfarkt, bzw. 88 an Covid-19. Auf Deutschland umgerechnet wären das jedes Jahr 11 Tote an Herzinfarkt und 22 an Covid-19. Es ist also ein großer Zufall, wenn ihr die 11 Leute mit Herzinfarkt (unter 34) kennt.

Und auch eine andere Zahl ist interessant:

Jedes Jahr sterben in den USA etwa 2.900.000 Menschen. Davon 88 sind 0,00003.

Na gut, so ein Einzelschicksal gibt da schon mehr her.

Regel 5: Unterschlage die wahren Zahlen und nimm Prozentzahlen ohne Bezugspunkt

Spiegel:

2,7 Prozent hört sich sehr hoch an, vor allem nachdem man weiß, dass die Sterblichkeit (bei Menschen über 70 mit Vorerkrankungen) nur bei etwa 0,6% liegt. Es wird zwar nicht direkt verschwiegen, aber doch sehr missverständlich ausgedrückt, auf wenn sich diese Zahl bezieht.

Es sind 2,7% derjenigen, die ein Krankenhaus aufsuchten.

Wie schlecht geht es euch, wenn ihr ins Krankenhaus geht? Meist ziemlich schlecht, oder? 2,7% derjenigen, die ins Krankenhaus gingen und mit Covid-19 infiziert waren, starben. 97,3% überlebten, folglich.

Kapitel 6: Unterschlage die Grundlagen der Untersuchung

Doch falls ihr Zahlenrechnereien nicht mögt, lesen wir einmal weiter in der Untersuchung, denn das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss.

Da steht:

„Limitations of this study included defining COVID-19 infection and comorbidities by ICD-10 codes, which may be subject to misclassification, and variable reporting of race and ethnicity across hospitals.“

Und weiter:

„The definition of COVID-19 infection did not require microbiological confirmation.“

Dies bedeutet, für alle, die nicht wissen, was der ICD-10 ist:

Es wurde keine Blutuntersuchung oder eine andere Art der Untersuchung angestellt, ob die Menschen tatsächlich an Covid-19 erkrankt waren. Es wurde lediglich auf Grund der Symptome entschieden, dass es Covid-19 sein müsse!

Und nun hoffe ich wieder auf eure Intelligenz.

Ich hoffe ihr wisst, dass die Symptome sehr unterschiedlich sind und anderen Infektionen ähneln, wie z.B. der Grippe. Die meisten Atemwegserkrankungen werden durch Bakterien ausgelöst, die dann wiederum ähnliche Symptome hervorrufen.

Man weiß, dass man auf Grund der Symptome nicht eindeutig auf Covid-19 schließen kann. Wäre dem so, bräuchte man ja keinen PCR-Test.

Auch hier können wir sogar den Spiegel (in einem anderen Artikel) zitieren. Dieser schreibt:

„Laut Robert Koch-Institut zählen bei Kindern mit Sars-CoV-2-Infektion Fieber und Husten, wie bei Erwachsenen auch, zu den häufigsten Symptomen. Eine aktuelle Studie in Großbritannien bestätigt allerdings, dass bei Kindern auch andere Symptome prägnanter sein können.
So hätten rund die Hälfte kein Fieber, keinen Husten und keinen Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns, berichten Forscher im Fachblatt “BMJ”. Recht häufig seien Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Appetitlosigkeit oder Erbrechen. Auch Hautausschlag und Kopfschmerzen werden als mögliche Symptome genannt.“

Kapitel 7: Verheimliche Finanzinteressen

In den USA bekommt jedes Krankenhaus für jeden Covid-19 Patienten mehrere Tausend Dollar.

In den USA müssen viele ihre Krankenhausrechnung privat bezahlen, weil es keine einheitliche Krankenversicherung gibt. Behandelt man einen Patienten mit Covid-19, gibts Geld vom Staat und das Risiko auf der Rechnung sitzen zu bleiben, verringert sich deutlich.

USAtoday schreibt:

„Jensen said, “Hospital administrators might well want to see COVID-19 attached to a discharge summary or a death certificate. Why? Because if it’s a straightforward, garden-variety pneumonia that a person is admitted to the hospital for – if they’re Medicare – typically, the diagnosis-related group lump sum payment would be $5,000. But if it’s COVID-19 pneumonia, then it’s $13,000, and if that COVID-19 pneumonia patient ends up on a ventilator, it goes up to $39,000.”

Hier gibt es eine kleine Auflistung, wieviel Geld etwa wohin floss (Stand: April 2020!)

Die Diagnosen ohne Blutuntersuchung und ohne Gentest könnten fabriziert worden sein, um damit Geld zu verdienen.

Auch in den USA fielen viel Operationen aus, mit denen Krankenhäuser normalerweise viel Geld verdienen. Krankenhäuser haben in den USA Finanzierungsprobleme. Was liegt näher, als jemanden als “mit Covid-19 erkrankt” zu bezeichnen und zu beatmen?

Fazit:

Wir wissen nicht sicher, ob die untersuchten Personen tatsächlich an Covid-19 erkrankt waren. Sie hatten lediglich die gleichen Symptome, wie Menschen mit dieser Erkrankung. Doch sind diese Symptome sehr unspezifisch. Die vorliegende Untersuchung sagt also gar nichts aus – zumindest ist es keine gesicherte Aussage zu den Folgen von Covid-19 und SARS-CoV-2.

Da es sich zudem finanziell lohnt, Menschen die Erkrankung mit Covid-19 zu bescheinigen, ist es fraglich, ob dies wirklich in diesen Fällen richtig war, zumal es ja keinen Nachweis gibt durch Blut- oder Gentests.

Ich möchte hier behaupten: kein einziger Patient hatte jemals Covid-19!

Beweis: Es wurden den Patienten kein Blut abgenommen. Wie kann das sein? Die einzige Erklärung, die mir sinnvoll erscheint: Man wollte vermeiden, dass der Schwindel auffliegt.

Oder findet ihr noch eine andere?

Wenn es um Leben und Tod geht, mache ich doch jede nötige Untersuchung, oder?

Quellenangaben

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