Rainbow – Memories in Rock II

Sehr erstaunlich ist, dass die zweite Platte, die es in mein “best of” geschafft hat, Memories in Rock II von Rainbow ist.
Es gibt zwei Dreifach-LPs, Memories in Rock I und II, wobei sich beide durch sehr schlechte Aufnahmequalität auszeichnen. Vor allem der Mann (oder Frau) am Mischpult hats definitiv verbockt. Es ist mir schleierhaft. Theoretisch könnte man eine Live-LP neu abmischen, wenn man jedes Instrument und den Gesang getrennt aufgenommen hat, aber die Platten klingen, als hätte jemand einfach den Monitormix oder die Livemischung (schlechte Mischung) übernommen und auf Platte gepresst. Möglichst kein Stress, die Fans kaufens ja eh.

Ich weiß, dass es genauso klingt wie live, denn ich war auf dem Konzert. Nur kommt live noch das “Live-Feeling” hinzu und die glücklich strahlenden Menschen um einen herum, wenn Ronnie Romero anfängt zu singen. Er ist der eigentliche Star der Show, der scheinbar wiederauferstandene Leibhaftige. Seine Verneigung von Ronnie James Dio ist wirklich groß – zumal er es definitiv nicht nötig hätte. Schade, dass er bei seinen anderen Bands wegen mangelhaftem Songwriting nicht so gut herauskommt. Die anderen Musiker bekommen kaum Raum, obwohl es schön gewesen wäre, tolle lange Solis von Ritchie Blackmore und Jens Johansson zu hören. Die neue Single, die es auf diesem Album (CD) als Bonus gibt, ist ok. Haut niemanden um, aber … ok.

Temple of the King (Live)
Rainbow – Temple of the King

16th Century Greensleeves (Live)
Rainbow – 16th Century Greensleeves

Perfect Strangers (Live)
Rainbow – Perfect Strangers

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