Ry Cooder – Crossroads

Für mich ich die Filmmusik zu Crossroads Ry Cooders Meisterwerk und eine meiner Lieblingsplatten. Natürlich mag ich auch den Film, aber das könnte ausschließlich an der großartigen Musik liegen. Schade nur, dass das Gitarrenduell aus dem Film nicht auf dem offiziellen Soundtrack enthalten ist, wie auch allen anderen Stücke mit Steve Vai. Diese wären etwas für eine Special Edition. Nächstes Jahr wären es 35 Jahre “Crossroads”, mal so als Anregung.

Was soll man viel dazu sagen, die Musik spricht für sich. Ry Cooders Slide-Guitar ist auf fast allen Stücken zu hören. Die Titelnummer “Crossroads” lässt den Song in anderer, als bisher gewohnter Manier erstrahlen, gefällt mir besser als das Original oder die Version von Cream – und ich liebe “Crossraods” von Cream!

Ry Cooder ist ein Musiker, der immer wieder gerne experimentiert und irgendwann auch die “Weltmusik” entdeckte. So dürfte das bekannteste Album “Buena Vista Social Club” sein, was etwas schade ist, denn er hat wirklich viele hervorragende Soloplatten veröffentlicht. Man kann alle Platten bis 1987 getrost seinem Plattenregal zufügen, dann fing er an durch die Welt zu reisen. Er nahm Platten mit den Dubliners (“Long Black Veil”) auf, “Talking Timbuktu” mit Ali Farka Toure und das bekannte “Buena Vista Social Club” Album. Von da an wars dann vorbei mit dem Blues und er fand den Weg leider nicht mehr zurück. Megan Lovell von Larkin Poe hat bereits seinen Platz eingenommen, er weiß es nur noch nicht.

Crossroads (Remastered Version)
Ry Cooder – Crossroads

Down in Mississippi (Remastered Version)
Ry Cooder – Down in Mississippi

Somebody's Callin' My Name (Remastered Version)
Ry Cooder – Somebody’s Callin’ My Name

He Made a Woman out of Me (Remastered Version)
Ry Cooder – He Made a Woman out of Me

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