Covid-19-Patienten: Sterben sie in Wirklichkeit an Stress??

Wirkungen von Stress

Kurzer Stress macht uns leistungsfähiger, andauernder Stress aber krank. Doch egal, ob kurzer oder anhaltender Stress, wir werden anfälliger für Krankheitserreger, Herzerkrankungen und vieles mehr.

Die American Psychological Association schreibt dazu:

“Akute, zeitlich begrenzte Stressoren, die eine ‘Kampf-oder-Flucht’-Reaktion hervorrufen, veranlassten das Immunsystem, sich auf Infektionen vorzubereiten, die aus Bissen, Einstichen, Kratzern oder anderen Herausforderungen an die Integrität der Haut und des Blutes resultieren. […] Gleichzeitig wurden bestimmte Aspekte der spezifischen Immunität, die Zeit und Energie verbrauchen, unterdrückt. (…)

Die chronischsten Stressoren – die die Identität oder soziale Rolle der Menschen verändern, sich ihrer Kontrolle entziehen und endlos zu sein scheinen – waren mit der stärksten globalen Unterdrückung der Immunität verbunden; fast alle Messwerte der Immunfunktion fielen durchweg. Die Dauer des Stresses kam ins Spiel: Je länger der Stress andauerte, desto mehr verlagerte sich das Immunsystem von potenziell adaptiven Veränderungen (wie die der akuten ‘Kampf-oder-Flucht’-Reaktion) zu potenziell schädlichen Veränderungen, zunächst in der zellulären Immunität und dann in der breiteren Immunfunktion. Somit könnten Stressoren, die die Welt einer Person auf den Kopf stellen und kein ‘Licht am Ende des Tunnels’ zu bieten scheinen, die größten psychologischen und physiologischen Auswirkungen haben.

Schließlich fanden Segerstrom und Miller heraus, dass Alter und Krankheitsstatus die Anfälligkeit einer Person für stressbedingte Verminderungen der Immunfunktion beeinflussen. Sie führen dies darauf zurück, wie Krankheit und Alter es dem Körper erschweren, sich selbst zu regulieren.”1

Dass zu Hause zu arbeiten als ein Problem betrachtet wird, dazu hat es erst vermehrt Arbeitsplätze zu Hause bedurft – doch hätte man schon viel früher untersuchen können, wie es sich bei Schülerinnen und Schülern verhält. Dass man dies nicht tat, zeigt leider, für wie wenig wertvoll ihre Arbeit zu Hause betrachtet wird.

Laut Psychology Today gibt es bereits ein “Home-Office-Syndrom”2, das sie wie folgt beschreiben:

“Das Syndrom erzeugt erheblichen Stress und Unbehagen durch die Verwischung der Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Ein ‘Angestellter’, der zu Hause arbeitet, arbeitet oft nie wirklich, entspannt sich nie wirklich – er teilt seine Zeit ständig zwischen dem Arbeitsauftrag, der unbedingt erledigt werden muss, den häufigen Unterbrechungen durch den Ehepartner und die Kinder, dem Hund, der ausgeführt werden muss, und dem Problem der Hausreparatur, das plötzlich auftaucht.”

Stress erzeugen, laut Psychology Today,

  • “Schwierigkeiten, eine vernünftige Struktur und einen Zeitplan […] aufzustellen, mit festgelegten Zeiträumen für die Arbeit, für die Familie und für die Entspannung.
  • Fehlende Routine, was zu ausgedehnten Arbeitszeiten zu Hause führt, die sich zu leicht mit der persönlichen Zeit vermischen.
  • [Zukunftsängste] Allgemeine Ungewissheit über die […] persönliche und familiäre Gesundheit, das Einkommen und kurzfristige Pläne [und ob sie durchführbar sind]3
  • Gefühle der Einsamkeit, die durch den staatlich verordneten Hausarrest und den Verlust sozialer Kontakte zu Kollegen im Büro oder zu Freunden und anderen Familienmitgliedern gefördert werden.”

Gerade die staatlich verordnete soziale Isolation stellt dabei ein besonderes Problem dar. Dazu nochmals Psychology Today:

“Auf einer kürzlichen Pressekonferenz zu COVID-19 wies die Weltgesundheitsorganisation darauf hin, dass soziale Distanzierung und Isolation zu Hause weltweit eine Herausforderung für die psychische Gesundheit und das psychische Wohlbefinden darstellen. Und die Autoren einer Studie in Perspectives on Psychological Science4 fanden heraus, dass ‘tatsächliche und wahrgenommene soziale Isolation’ mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden ist.”5

Doch ist dies keine neue Erkenntnis, das haben auch schon frühere Studien gezeigt.6 Vereinsamung lässt unseren Lebenswillen sinken und sorgt dafür, dass das Leben für uns weniger Sinn ergibt. Der Mensch ist ein soziales Wesen und benötigt deshalb den sozialen Umgang, ansonsten wird er krank, körperlich und psychisch, oder er stirbt sogar. Wir vergessen wohl gerne, dass Isolation eine Foltermethode ist.

Die Forschungsergebnisse sind hier eindeutig. Wollen wir Menschen quälen, sie erhöhtem Stress aussetzen und wünschen ihnen einen frühen Tod oder zumindest schlechte Gesundheit, so müssen wir sie sozial isolieren. Je älter die Menschen dabei sind, desto schädlicher ist es.

Erreichbarkeit

Die Arbeit zu Hause steht nicht selten mit der Pflicht zur Erreichbarkeit in Zusammenhang. Auch kann die Einsamkeit dazu führen, dass man geradezu möchte, dass jemand anruft und einen stört. Isolation ist durchaus auch ein Stressfaktor.

“Ein wesentlicher Teil dieses Stresses ist auf die stärkere Nutzung mobiler Geräte zurückzuführen, was angesichts anderer Forschungsergebnisse, die ein höheres Maß an Stress mit der Gewohnheit verbinden, ständig das eigene Telefon zu überprüfen, möglicherweise nicht überraschend ist. […] Eine stärkere Abhängigkeit von Smartphones und Laptops ist mit einem höheren Stresslevel verbunden, zusätzlich zu einer stärkeren sozialen Isolation und sogar Schlaflosigkeit, die beide umgekehrt mit größerem Stress verbunden sind.”7

Zwischenbilanz

Fassen wir mal zusammen und zäunen den Gaul von hinten auf:

Smartphones, Internet und Co. sorgen dafür, dass wir ständig erreichbar sind. Dies erzeugt Stress und macht uns krank. Zusätzlich ermöglicht es Home-Office und Home-Schooling. Die neuen Medien und das Arbeiten zu Hause lassen uns vereinsamen, was zu mehr Stress, mehr Krankheiten und mehr Todesfällen führt.

Wir sind soziale Wesen und brauchen einen sozialen Ausgleich, ein Miteinader. Social-Distancing, Lockdowns und Stay-Home-Kampagnen sollen dies verhindern. Isolation und mangelnde Sozialkontakte machen uns krank. Diese Regelungen sorgen also für mehr Krankheiten und höhere Sterberaten auf Grund von Einsamkeit und nachlassendem Lebenswillen.

Besonders bei älteren Menschen ist dies verheerend. Ist doch gerade der soziale Kontakt zu Kindern und Enkeln häufig das, was sie am Leben erhält, vor allem wenn sie gebrechlich sind und von alleine keine Sozialkontakte herstellen können. Folglich steigt die Sterblichkeit bei älteren, gebrechlichen Menschen durch Isolation und Stress, auf Grund der Angst vor einem Virus an und lässt sie vermehrt sterben. Ihr körperliches System kann mit Erkrankungen und Stress nicht mehr so gut umgehen, wie dies bei jüngeren Menschen der Fall ist.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ein hoher Anteil der stationär eingelieferten Erkrankten mit Covid-19 Vorerkrankungen hat und Kinder so wenig erkranken: Die Verarbeitung von Stress funktioniert bei jüngeren besser (körperlich), zudem haben Menschen mit Vorerkrankungen ein erhöhtes Stresslevel. Da sich Stress vor allem auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt, ist es nicht verwunderlich, dass gerade diese Patienten die größte Gruppe bei den Betroffenen ausmachen. Den starken Zusammenhang zwischen Herz- Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Diabetes und Covid-19 beschreiben O’Hearn et al.:

“Zusammenfassend schätzt unsere Modellstudie, dass ein erheblicher Anteil der COVID-19-Krankenhausaufenthalte in den USA auf kardiometabolische Erkrankungen zurückzuführen sein kann.”8

“Ein Team um den Kardiologen Dariush Mozaffarian von der Tufts University hat für die soeben erschienene Studie über 900.000 Krankenaufenthalte in den USA untersucht, die bis Mitte November des Vorjahrs auf Covid-19 zurückzuführen waren.
30 Prozent von ihnen hingen mit Dickleibigkeit zusammen, 26 mit Bluthochdruck, 21 mit Diabetes und zwölf mit Herzinsuffizienz. In Kombination ergibt das laut einer Modellberechnung der Forscher und Forscherinnen 64 Prozent schwere Verläufe, die verhindert werden hätten können. Die Patienten und Patientinnen hätten sich zwar dennoch infiziert, ein Krankenhausaufenthalt wäre aber unnötig gewesen.”9

Über Diabetes wissen wir:

“Diabetes Mellitus (DM) ist ein wachsendes internationales Problem. Beträchtliche Mortalität und Morbidität im Zusammenhang mit Diabetes Mellitus entstehen überwiegend durch thrombotische kardiovaskuläre Ereignisse.”10

Zudem wird Diabetes unter anderem durch Übergewicht ausgelöst.

“In Deutschland hat sich die Zahl der an Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankten in den letzten fünfzig Jahren fast verzehnfacht. Diese Entwicklung vollzieht sich in allen westlichen Industrienationen ähnlich. Und sie wird mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung auch in Asien, Afrika und Südamerika beobachtet. Die Ursache liegt in einer zunehmend bewegungsarmen Lebensweise bei gleichzeitiger Möglichkeit zur Überernährung […]”11

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Myokardischämie, also eine zu geringe Durchblutung des Herzmuskels, durch Stress verursacht wird, welcher zu einer Verdickung des Blutes führt12.

“Diese Ergebnisse legen nahe, dass die dynamische Veränderung der Blutplättchenaggregation [= Bildung von Blutverdickungen], die durch psychischen Stress verursacht wird, MSIMI [= Myokardischämie] zugrunde liegen könnte.”

Gerade bei Covid-19 wurde dies beobachtet:

“Ab Anfang März 2020 stellte sich das Problem der Venenthrombose während COVID-19 schnell als große medizinische Herausforderung heraus, da eine signifikante Rate von Patienten thrombosiert wurde […] Danach wurden therapeutische Studien eingeleitet, die noch laufen, um die Frage nach den besten antithrombotischen Strategien während COVID-19 schnell zu beantworten. Der Zweck dieser synthetischen Übersicht ist es, das aktualisierte Wissen über das Problem der Thrombose während COVID-19 zu beschreiben.”

Zusammenfassung

Stress, Isolation und Angst lassen die Todeszahlen steigen. Außerdem sind sie wahrscheinlich für eine Verdickung des Blutes mit verantwortlich.

Menschen mit Übergewicht und Diabetes haben häufig verdicktes Blut, bei Menschen mit Herzinsuffizienz hat das Herz Probleme, das Blut zu transportieren. Viele Menschen mit Herz- Kreislauferkrankungen haben verengte Blutgefäße, zu dickes Blut, zu enge Venen oder Arterien, usw., so dass eine Verdickung des Blutes leicht zum Tode führen kann.

Covid-19 verursacht wahrscheinlich gleichfalls eine Verdickung des Blutes.

Stress + Herz- Kreislauferkrankungen + Covid-19 = Tod.

Es könnte sein, dass ohne Stress, die Todesgefahr deutlich sinkt.

Stress schwächt das Immunsystem und sorgt eventuell für zu dickes Blut. Entspannung stärkt das Immunsystem und verändert unser Blut nicht. Gleichzeitig wirkt sie sich positiv auf das Herz und die Atmung aus.

Könnte man mit Entspannung und dem Kampf gegen Stress eventuell Tode verhindern? Und wenn man dann auch noch Zucker den Krieg erklärt, dem Hauptverantwortlichen für Dickleibigkeit und Diabetes Typ II?

Anmerkungen

  1. 1American Psychological Association, „Stress Affects Immunity in Ways Related to Stress Type and Duration, as Shown by Nearly 300 Studies“, https://www.apa.org, 2004, https://www.apa.org/news/press/releases/2004/07/stress-immune; Suzanne C. Segerstrom und Gregory E. Miller, „Psychological Stress and the Human Immune System: A Meta-Analytic Study of 30 Years of Inquiry.“, Psychological Bulletin 130, Nr. 4 (2004): 601–30, https://doi.org/10.1037/0033-2909.130.4.601.
  2. 2Alex Dimitriu, „Home Office Syndrome“, Psychology Today, 13. April 2020, https://www.psychologytoday.com/blog/psychiatry-and-sleep/202004/home-office-syndrome.
  3. 3Dieser Text wurde in der Zeit der Covid-19-Gesetze verabschiedet, die niemanden sicher planen ließen, ob man etwas, das man sich vorgenommen hatte, nun tun durfte, oder nicht, da sich die Verordnungen und Gesetze ständig änderten.
  4. 4Janek Musek, Psychological effects of isolation and quarantine, 2020, https://doi.org/10.13140/RG.2.2.13337.65125.
  5. 5Dimitriu, „Home Office Syndrome“.
  6. 6Julianne Holt-Lunstad u. a., „Loneliness and Social Isolation as Risk Factors for Mortality: A Meta-Analytic Review“, Perspectives on Psychological Science 10, Nr. 2 (1. März 2015): 227–37, https://doi.org/10.1177/1745691614568352; T. J. Holwerda u. a., „Increased Risk of Mortality Associated with Social Isolation in Older Men: Only When Feeling Lonely? Results from the Amsterdam Study of the Elderly (AMSTEL)“, Psychological Medicine 42, Nr. 4 (April 2012): 843–53, https://doi.org/10.1017/S0033291711001772; Fereshteh Mehrabi und François Béland, „Effects of Social Isolation, Loneliness and Frailty on Health Outcomes and Their Possible Mediators and Moderators in Community-Dwelling Older Adults: A Scoping Review“, Archives of Gerontology and Geriatrics 90 (Oktober 2020): 104119, https://doi.org/10.1016/j.archger.2020.104119; Maturin Tabue Teguo u. a., „Feelings of Loneliness and Living Alone as Predictors of Mortality in the Elderly: The PAQUID Study“, Psychosomatic Medicine 78, Nr. 8 (Oktober 2016): 904–9, https://doi.org/10.1097/PSY.0000000000000386; Valerie A. Wright-St Clair u. a., „Integrative Review of Older Adult Loneliness and Social Isolation in Aotearoa/New Zealand“, Australasian Journal on Ageing 36, Nr. 2 (Juni 2017): 114–23, https://doi.org/10.1111/ajag.12379.
  7. 7Messenger u. a.
  8. 8Meghan O’Hearn u. a., „Coronavirus Disease 2019 Hospitalizations Attributable to Cardiometabolic Conditions in the United States: A Comparative Risk Assessment Analysis“, Journal of the American Heart Association, 25. Februar 2021, https://doi.org/10.1161/JAHA.120.019259.
  9. 9science ORF at luwi, „Vier Vorerkrankungen sorgen für zwei Drittel der schweren Verläufe“, science.ORF.at, 25. Februar 2021, https://science.orf.at/stories/3204966/.
  10. 10Seung Hee Lee u. a., „Inducing mitophagy in diabetic platelets protects against severe oxidative stress“, EMBO Molecular Medicine 8, Nr. 7 (Juli 2016): 779–95, https://doi.org/10.15252/emmm.201506046.
  11. 11Hans-Ulrich Häring, „Diabetes Mellitus eine Volkskrankheit: Sind Gene oder Umwelteinflüsse die Ursache?“, diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, 14. Juli 2011, https://www.diabetesde.org/content/tele-akademie-prof-dr-hans-ulrich-haring-diabetes-mellitus-volkskrankheit-gene.
  12. 12Wei Jiang u. a., „Platelet Aggregation and Mental Stress Induced Myocardial Ischemia: Results from the REMIT Study“, American heart journal 169, Nr. 4 (April 2015): 496-507.e1, https://doi.org/10.1016/j.ahj.2014.12.002.

Literaturangaben

  • American Psychological Association. „Stress Affects Immunity in Ways Related to Stress Type and Duration, as Shown by Nearly 300 Studies“. https://www.apa.org, 2004. https://www.apa.org/news/press/releases/2004/07/stress-immune.
  • Dimitriu, Alex. „Home Office Syndrome“. Psychology Today, 13. April 2020. https://www.psychologytoday.com/blog/psychiatry-and-sleep/202004/home-office-syndrome.
  • Häring, Hans-Ulrich. „Diabetes Mellitus eine Volkskrankheit: Sind Gene oder Umwelteinflüsse die Ursache?“ diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, 14. Juli 2011. https://www.diabetesde.org/content/tele-akademie-prof-dr-hans-ulrich-haring-diabetes-mellitus-volkskrankheit-gene.
  • Holt-Lunstad, Julianne, Timothy B. Smith, Mark Baker, Tyler Harris, und David Stephenson. „Loneliness and Social Isolation as Risk Factors for Mortality: A Meta-Analytic Review“. Perspectives on Psychological Science 10, Nr. 2 (1. März 2015): 227–37. https://doi.org/10.1177/1745691614568352.
  • Holwerda, T. J., A. T. F. Beekman, D. J. H. Deeg, M. L. Stek, T. G. van Tilburg, P. J. Visser, B. Schmand, C. Jonker, und R. A. Schoevers. „Increased Risk of Mortality Associated with Social Isolation in Older Men: Only When Feeling Lonely? Results from the Amsterdam Study of the Elderly (AMSTEL)“. Psychological Medicine 42, Nr. 4 (April 2012): 843–53. https://doi.org/10.1017/S0033291711001772.
  • Jiang, Wei, Stephen H. Boyle, Thomas L. Ortel, Zainab Samad, Eric J. Velazquez, Robert W. Harrison, Jennifer Wilson, u. a. „Platelet Aggregation and Mental Stress Induced Myocardial Ischemia: Results from the REMIT Study“. American heart journal 169, Nr. 4 (April 2015): 496-507.e1. https://doi.org/10.1016/j.ahj.2014.12.002.
  • Lee, Seung Hee, Jing Du, Jeremiah Stitham, Gourg Atteya, Suho Lee, Yaozu Xiang, Dandan Wang, u. a. „Inducing mitophagy in diabetic platelets protects against severe oxidative stress“. EMBO Molecular Medicine 8, Nr. 7 (Juli 2016): 779–95. https://doi.org/10.15252/emmm.201506046.
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  • Messenger, Jon, Oscar Llave Vargas, Lutz Gschwind, Simon Böhmer, Greet Vermeylen, und Mathijn Wilkens. Working Anytime, Anywhere: The Effects on the World of Work. EF, 16/58/EN. Geneva: International Labour Office, 2017.
  • Musek, Janek. Psychological effects of isolation and quarantine, 2020. https://doi.org/10.13140/RG.2.2.13337.65125.
  • O’Hearn, Meghan, Junxiu Liu, Frederick Cudhea, Renata Micha, und Dariush Mozaffarian. „Coronavirus Disease 2019 Hospitalizations Attributable to Cardiometabolic Conditions in the United States: A Comparative Risk Assessment Analysis“. Journal of the American Heart Association, 25. Februar 2021. https://doi.org/10.1161/JAHA.120.019259.
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  • Tabue Teguo, Maturin, Nadine Simo-Tabue, Ralitsa Stoykova, Céline Meillon, Mélanie Cogne, Hélène Amiéva, und Jean-François Dartigues. „Feelings of Loneliness and Living Alone as Predictors of Mortality in the Elderly: The PAQUID Study“. Psychosomatic Medicine 78, Nr. 8 (Oktober 2016): 904–9. https://doi.org/10.1097/PSY.0000000000000386.
  • Wright-St Clair, Valerie A., Stephen Neville, Vanessa Forsyth, Lindsey White, und Sara Napier. „Integrative Review of Older Adult Loneliness and Social Isolation in Aotearoa/New Zealand“. Australasian Journal on Ageing 36, Nr. 2 (Juni 2017): 114–23. https://doi.org/10.1111/ajag.12379.

Die Angst der Deppen

A weng debbert muascht so sai …

Man kann sich ja informieren. Das ist nun wirklich nicht so schwer. Die realen Zahlen pfeifen die Spatzen ja von den Dächern – sogar die Ulmer.

Viele hochintelligente, studierte Menschen – auch intelligente nicht-studierte – reden sich den Mund fusselig. Auf der rechten Seite (oder mobil: ganz unten) habe ich alle Nachrichten von solchen Menschen, die die Corona-Politik verurteilen, aufgelistet. Es sind genügend. Doch glauben tun Menschen nur, was sie wollen. Und momentan ist Dystopie und Angst schick.

Diese vielen Jahre Angela Merkel waren eine Zeit um sich zu Tode zu langweilen. Politik fand nicht mehr statt, die Parteien biederten sich gegenseitig an und überboten sich im gegenseitigen Arschkriechen. Nun hängen sie alle im Arsch von Mutti fest.

Noch nie war Politik so langweilig und uninteressant.

Neue Gesetze? Wie, das gibt es?

Verschiedene Ansichten? Was, das gibt es auch? Wo?

All das, was Politik einst ausmachte, ist verschwunden und die Langeweile blieb – wäre da nicht Corona. So ein bisschen Grusel macht die Sache doch spannender und interessanter. Endlich wird Politik und das eigene Verhalten zum Überlebenskampf. Wir, mitten in einem Computerspiel. Die Generation Virtual-Reality hat übernommen. Endlich können sie Helden ihrer eigenen Dystopien sein. Endlich wieder etwas fühlen – und wenns nur die Angst ums eigenen Überleben ist. Corona gibt den ultimativen Kick.

Ach, das ist eine Umfrage aus Österreich?

Gehört das nicht mehr zu Deutschland?

Was, wir haben den Krieg verloren? – und Angela Merkel ist nicht die Führerin des großdeutschen Reiches?

Ist mir garnicht aufgefallen. Hab wohl was versäumt.

Frau von der Leyen ist aber die große Führerin Europas, sagt man. Dann haben wir es doch noch geschafft. Bin erleichtert.

In den Lagern sind jetzt “Quarantäne-Verweigerer”, also die, die diese Mär vom gefährlichen Virus partout nicht glauben wollen. Früher waren dort die, die nicht an den gefährlichen Juden glaubten. Die Zeiten ändern sich, die Sitten auch. Ja, ja.

Aber der Glaube an die Führerin bleibt. Und die Angst – nein, die gab es bei Adolf nicht so. Der versuchte Hoffnung zu wecken.

Der Führer wird verzweifeln, wenn er das hört.

Manches ändert sich eben doch. Früher gabs keine Dystopien.

PS: Die Taktik des Fokus

Der Focus bringt in der Tabelle die korrekten Zahlen – und gleichzeitig einen Link zur Studie, damit die Deutschen – wo die Studie jetzt auch durchgeführt wird – auch schön brav das Richtige sagen. Man möchte ja nicht, dass die Führerin schlecht dasteht. Verstehe ich. Hätte Adolf auch nicht gewollt. Tradition ist eben Tradition.

Quellen:

https://m.focus.de/gesundheit/40-prozent-wollen-sich-impfen-lassen-subjektives-risiko-voellig-ueberschaetzt-was-oesterreicher-wirklich-von-corona-und-lockdown-halten_id_12950173.html

Centre for Cognitive Neuroscience Salzburg (CCNS)

Obige Grafik: https://p6.focus.de/img/fotos/id_12950360/uni-slazburg.jpg?im=Resize%3D%28800%2C500%29&hash=729e0b06769c9b91b85eabcb6e7c5dbd4034ec11419f0da7c6b71a0ce200b72e

Mahnmale der Schande – Die Deutschen und die Geschichte

KZ-Buchenwald

“Wir sind doch keine Nazis!”

Es ist traurig:

Doch, sind wir.

Unsere Geschichte ist uns unangenehm. Wir wollen Gras darüber wachsen lassen, denn “So sind wir nicht!”

“Lösch es aus!”

Anstatt, dass wir uns mit unserer Geschichte, dem Faschismus und dem blinden Gehorsam beschäftigen, tragen wir Masken als Zeichen der totalen Unterwerfung unter Autoritäten.

Wir gehen mit Mundschutz, streng gehorsam, denn es wurde uns mit einem neuen “Notstandsgesetz” so befohlen

Wir ignorieren die Reste dessen, was wir einst anrichteten – und versuchen, Blumen darüber wachsen zu lassen. So wird die Vergangenheit schöner. Zumindest schön grün.

Und schön öde.

Störende Mahnmäler beseitigen wir, denn niemand soll vorbeikommen und etwas niederlegen. Steine, ja, aber bitte nichts Aufwändiges. Nichts, das man pflegen müsste. Die Vergangenheit soll verrotten.

KZ-Buchenwald

Die Mahnmäler der Schande zeigen, wie schändlich wir mit unserer Geschichte und dem Gedenken an die damit einhergehenden Opfer umgehen.

Und wir tun es, weil: Wir sind so nicht!

Wir gehorchen und tun nur, was man uns sagt! Wir sind nicht verantwortlich!

Also wollen wir auch nicht daran erinnert werden.

KZ-Ravensbrück

Also tun wir nichts. Irgendwann ist Gras über die Sache gewachsen.

Touristen werden sich solch vergammelte Denkmäler nicht anschauen, sie tauchen nicht einmal in Reiseführern auf. Wozu auch. Außer Steinen und Unkraut gibts da ja wenig zu sehen, manchmal sogar nur ein Schild.

Außenlager Flößberg

Da, wo früher Menschen starben, wächst heute Nahrung für das deutsche Volk.

Und da, wo früher Reden gehalten wurden, findet sich Unkraut und Glasscherben.

Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Ja, es ist keine Geschichte, auf die man stolz sein könnte, doch es ist Geschichte. Gras darüber wachsen zu lassen, macht sie nicht ungeschehen.

Aus der Geschichte sollte man eigentlich lernen. lernen, dass wir so etwas nie wieder wollen. Nie wieder blinder Gehorsam, nie wieder die Aussetzung der Grund- und Menschenrechte, nie wieder den totalen Staat.

Und was haben wir heute?

Riecht das nach etwas Positivem?

Oder klingt das nicht eher nach dem, was wir vergessen wollen?

Wir haben nicht vergessen, wir haben nur verdrängt, was wir sind – oder sein können.

Stellungnahmen zur (medizinischen) Situation von Kindern aktuell

Die folgende Stellungnahme wurde vor allem von Mitarbeitern der Universität Witten/Herdecke verfasst. Unten: Das Original-PDF.

Stellungnahme zur Situation von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie 2020, pädagogisch-medizinische Arbeitsgruppe Witten/Herdecke

Dr. med. Miriam Bräuer, Dr. med. Christine Decker, Nicola Fels, Dr. med. univ. Klaus Lesacher, Prof. Dr. med. David Martin, Dr. med. Karin Michael, Dr. med. Silke Schwarz, Lena Zipperle

Eine Gruppe von Pädagog*Innen, Fachärzt*Innen für Kinder- und Jugendmedizin sowie Kindergarten- und Schulärzt*Innen beschäftigt sich mit der Frage, wie wir zeitnah Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Weltlage zu angemesseneren und sichereren Lebensumständen verhelfen, sowie psychosozialen Gesundheits- und Entwicklungsgefährdungen vorbeugen können. Solidarität ist keine Einbahnstraße: Kindern wird gerade sehr viel abverlangt, während ihre eigenen Bedürfnisse und Belange kaum ernstgenommen und berücksichtigt werden!

Welches Bild von Krisenbewältigung geben wir Kindern und Jugendlichen aktuell?

Welche gesundheitsfördernden Fähigkeiten bringen wir ihnen bei? Erleben sie angstfreie souveräne Erwachsene, die ihnen überzeugend alle wichtigen Faktoren der Salutogenese (nämlich Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Handhabbarkeit eines Ereignisses) vermitteln? Es mangelt uns doch auf allen Ebenen an Klarheit und erfolgversprechender Strategie. Salutogenese fordert geradezu das Gegenteil dessen, was wir Kindern gerade vorleben: Wir sind beherrscht von Angst und dem Glauben, dass nur ein Impfstoff uns retten könnte!

Entwicklung einer natürlichen Immunität oder Warten auf einen Impfstoff?

Die Entwicklung einer effektiven Gruppenimmunität während eines Lockdowns ist kaum möglich. Darüber hinaus schwächen solche Lebensumstände das Immunsystem durch fehlende Nähe, Einsamkeit, existenzielle Not, Angst und Depression. Warten auf einen Impfstoff kann und darf nicht unsere einzige Strategie zur Beendigung dieser Krise sein. Gründe hierfür sind u. a. folgende: – Eine Impfung fördert nicht die Gesundheit, sondern verhindert bestenfalls die Erkrankung mit einem bestimmten Erreger. – Die Effektivität eines Impfstoffes ist sehr unsicher und vielleicht nur von kurzer Dauer, wenn ein Virus wie SARS-CoV-2 einem beständigen Wandel (Mutation) unterliegt. – Wegen der extrem kurzen Entwicklungszeit wird die Impfstoffsicherheit besonders gering sein. – Impfungen führen nie zu einem hundertprozentigen Erfolg, sondern nur zu einem Schutz eines noch unklaren Teils der Geimpften.

Wer ist eigentlich gefährdet oder gefährlich in der Corona-Pandemie?

Kinder und Jugendliche sind beides nicht! Mit ihrem Erkranken könnten sie sogar zum Schutz anderer beitragen (Gruppenimmunität). Diese Tatsache könnte ihnen zu einem positiven Selbstverständnis und gesunden Selbstwertgefühl verhelfen. Kindern darf nicht eine Verantwortung für Leben und Sterben ihrer Mitmenschen aufgebürdet werden. Jedoch wird ihnen aktuell vermittelt, dass sie anderen schaden und sie sogar gefährlich für ihre nächsten Angehörigen, insbesondere die geliebten Großeltern sind. Es geschieht hier eine nicht 2 gerechtfertigte Beziehungsstörung zwischen Kindern und Großeltern. Kinder sollten lernen, dass sie der Welt und den Mitmenschen Freude, Lachen, Kraft, Hoffnung und Liebe bringen!

Lernen ist bis zur Pubertät hochgradig abhängig von der Beziehung zum Lehrenden!

Das reale Erleben von Lehrern ist für den schulischen Entwicklungsweg von Kindern unabdingbar! Kinder lernen durch Beziehung. Ein fragwürdiger Mund-Nasen-Schutz ist hierbei ein unverhältnismäßiger Störfaktor. Der undifferenzierte und plötzlich scheinbar zwingende Umgang mit digitalen Unterrichtsmethoden in allen Altersstufen ist verheerend für Lernfähigkeit und Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir aktuell eine drastische Zunahme ungesunden und suchtartigen Verhaltens bezüglich digitaler Medien. Auch mangelt es Kindern immer mehr an Bewegung im Freien und Lichtexposition.

Welche Auswirkungen auf Verhalten und psychische Gesundheit erleben wir?

Neue Angst- und Zwangsstörungen bei Kindern und Eltern nehmen teilweise groteske Formen an. Unmäßige und mit Angst vermittelte Hygienemaßnahmen führen gehäuft zu entsprechenden psychischen Belastungen. Auch Abstandsregeln führen am falschen Ort und zur falschen Zeit zu zwischenmenschlichen Verhaltensstörungen. Ohne Frage und ohne Zögern muss z. B. ein Kind, das gestürzt ist oder sich anderweitig verletzt hat, getröstet, ggf. auf den Arm genommen und berührt werden! Die Trennung von geliebten Menschen hält niemanden gesund; sie fördert Depressionen und nimmt insbesondere den Jüngsten und Ältesten ein starkes Lebensmotiv! Keinen Abschied von einem sterbenden geliebten Menschen nehmen zu dürfen bedeutet eine tiefe seelische Verletzung, die oft durch nichts wirklich zu heilen ist.

Die schlimmsten Verletzungen an Leib und Seele von Kindern nehmen zu!

Für viele Kinder vor allem sozial schwacher Familien fallen sichere Bezugspunkte in ihrem Leben wie Lehrer, Sozialarbeiter, Therapeuten und nicht zuletzt ihre Freunde weg. Ohne die übliche Begleitung durch Ärzt*Innen und Erzieher*Innen bleiben mehr Misshandlungen von Kindern unentdeckt. Zudem fehlt eine Zuflucht für die Kinder ebenso, wie eine Entlastung insbesondere für berufstätige und/oder alleinerziehende Eltern. Eine Zunahme von Gewalt, Missbrauch und Überforderungen im häuslichen Umfeld darf nicht für einen fragwürdigen Schutz anderer Altersgruppen in Kauf genommen werden!

Jeder weitere Tag, an dem die Kinder diesem Ausnahmezustand ausgesetzt sind, gefährdet ihre Gesundheit, schwächt ihr Immunsystem und belastet unsere Zukunft.

Was daher unmittelbar zum Schutz von Kindheit und Jugend zu tun ist:

  • Zeitnahe epidemiologisch begleitete Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten.*
  • Um Angstentstehung und Verunsicherung bei Kindern und Jugendlichen zu vermeiden, müssen bei der Vermittlung und Durchführung von Präventionsmaßnahmen psychoimmunologische und entwicklungspsychologische Faktoren berücksichtigt werden. Jedes Kind braucht eine altersentsprechende Ansprache. (Eine gesunde Psyche stärkt das Immunsystem!)
  • Altersentsprechende Lernstrategien unter Berücksichtigung der negativen Auswirkungen von undifferenziertem und zu frühem Gebrauch digitaler Medien. 3
  • Vermeidung unnötiger Hygienestrategien und differenzierte Anpassung an die Altersgruppen:
    • Händehygiene: Seife und Einmalhandtücher statt Desinfektionsmittel für alle gesunden Kinder und Jugendlichen.
    • Keine Oberflächendesinfektion in Schulen und zuhause: „Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-Pandemie nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung das Verfahren der Wahl.“ (Quelle: RKI, siehe Link unten)
    • Effektiver Mundnasenschutz nur für Lehrpersonal und Erzieher*Innen mit erhöhtem Risiko, nicht für gesunde Kinder- und Jugendliche. (Lüften statt Luft nehmen!)
    • Keine Abstandsregeln für Kinder!
  • Zwischenmenschliche Nähe angemessen ermöglichen und auch den Kontakt zu Großeltern nicht weiter vermeiden.
  • Kinder psychoimmunologisch und salutogenetisch stärken!!!

* Speziell empfehlen wir den raschen Start einer zeitlich begrenzten Pilotstudie, die die Öffnung von Schulen mit und ohne Beschränkungen in Bezug auf Immunitätsentwicklung und Sicherheit untersucht.

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Weitere unterzeichnende Pädagog*Innen und Ärzt*Innen:

  • Dr. med. Michaela Glöckler,
  • Claudia McKeen,
  • Georg Soldner,
  • Dr. med. Bart Maris,
  • Dr. med. Daniel Moos,
  • Dr. med. Wolf Marstaller,
  • Dr. med. Dorothea Veltkamp,
  • Wiebke Jochumsen,
  • Roland Jochumsen,
  • Markus Wegner,
  • Uwe Schiller,
  • Dr. med. Michael Knoch,
  • Benjamin Herrmann,
  • Stella Hutnicka-Rolka,
  • Dr. med. Tillman Fellmer,
  • Dr. med. Renate Karutz,
  • Antje Liechti,
  • Dr. Reinhard Kindt,
  • Tobias Jungermann,
  • Dr. med. Martin Wassermeyer,
  • Dr. med. univ. Henrik Szőke,
  • Dr. med. Arne Schmidt,
  • Dr. med. Christoph Bernhardt,
  • Uwe Momsen,
  • Dr. Justine Büchler,
  • Prof. Dr. med. Sven Hildebrandt,
  • Marion Körner,
  • Dr. Irene Stiltz,
  • Dr. med. Susanne Hofmeister,
  • Dr. med. Verena Eickel Buchmann,
  • Dr. med. Cornelia Buldmann,
  • Dr. med. Andrea Seemann,
  • Veronika Constantin,
  • Senin Constantin,
  • Dr. Ulrich Gutdeutsch,
  • Dr. med. Johannes Portner,
  • Katharina Schlüter,
  • Christoph Buschmann,
  • Tatjana Ramazani,
  • Angela Sichelschmidt,
  • Coelestine Sichelschmidt,
  • Marie-Sophie Sichelschmidt,
  • Dr. med. Annemarie Balliel,
  • Wolfgang Streit,
  • Dr. Karl-Reinhard Kummer,
  • Annette Kaufmann,
  • Dr.med. Katrin Meitsch,
  • Dr. med. Tobias Daumüller,
  • Dr. med. Christoph Michels,
  • Christoph Junge,
  • Dr. med. Christa M. Ratjen,
  • Julia Veil,
  • Christine Saahs,
  • Dr. med. Simone Hoffmann,
  • Dr. med. Wolfram Faber,
  • Dr. med. Nina Klinger,
  • Dr. med. Johann Pohl,
  • Juliane Rüchel,
  • Dr. Roswitha Kuhl-Jockel,
  • Dr. med. Astrid Lindberg,
  • Dr. med. Jost Christian Deerberg,
  • Barbara Zacherl,
  • Christian Liechti,
  • Dr. med. Volker Hentschel,
  • Dr. med. Dietrich Schlodder,
  • Angelika Maaser,
  • Dr. Cornelia Wagner,
  • Daniel Stächele,
  • Dr. med. Marion Debus,
  • Petra Stemplinger,
  • Bettina Kröner-Spruck,
  • Dr. med. Peter Thilemann,
  • Dr. med. Susanne Wicht,
  • Dr. med. Martina Franziska Schmidt,
  • Ilona Neisecke, Tanja Popp,
  • Dr. med. Gabriele Schaefermeyer,
  • Dr. med. Heinrich Schaefermeyer,
  • Bert Raderschatt, Anja Andreae,
  • Dr. med. Christian Grah,
  • Dr. med. Claudia Morawe-Weisheit,
  • Dr. med. Ingmar Silberbaur,
  • Gesa Sitaras,
  • Ulrike Steurer,
  • Aune Hinz,
  • Dr. med. Maria Bovelet,
  • Kirsten Matthäus,
  • Dr.med. Thengis Tsouloukidse,
  • Dr. med. Hannes Wieting,
  • Dr. med. Christian Rummel,
  • Stefanie Aurig,
  • Solco Aurig,
  • Jule Quadflieg,
  • Olga Davidoff,
  • Frances Brestowski,
  • Cécile Hertel-Alghariz,
  • Gerhard Stocker,
  • Iris Stocker,
  • Torsten Akelbein,
  • Jenny Stark,
  • Ingrid Bachmann,
  • Anna Plaza,
  • Theresa Bauer,
  • Dr. med. Christina Plath,
  • Michael Lehmann,
  • Dr. med. Christina Sanwald,
  • Dr. med. Mathias Poland,
  • Dr. med. Johannes Portner.

Original-Papier

Stellungnahme des Deutschen Kinderhilfswerkes

Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V.