The Devil and the Almighty Blues (selftitled)

Und jetzt endlich kommen wir zu einem echten Rock-Album, zu echtem Stoner-Rock made in Norwegen. Für mich definitiv die beste Platte des Jahres und eine der besten ever. “Best Band I’ve heard in a long time. Sounds like they’ve been playing together forever. Heavy, dark. You can feel the magic in the way they recorded it. Old school. When’s the next album coming out?” (Dave Lockwood, Bandcamp). Ja, Recht hat er. Die Musik ist extrem schwer, dunkel, mit einem trägen Rhythmus, der einen in Trance bringt, bevor man weiß, was los ist. Als ich diese Platte das erste Mal hörte, zog ich mir nichts ahnend die Kopfhörer auf – und konnte sie nicht mehr abnehmen, bevor das Album zu Ende war. Sowas ist mir schon viele jahre nicht mehr passiert. meist zappe ich weiter, irgendwann bei dem einen oder anderen Stück. Es sind nicht die Musikstücke, die begeistern, es ist das Album. “Distance” ist der einzige Song unter 6 Minuten, doch auch der ist noch zu lang, fürs Radio. The Devil and the Almighty Blues wollten definitiv keine Hits schreiben und biedern sich keiner Mode an. es ist auch keine Musik für Playlists. Dieser dunkle schwere Rock muss für sich alleine stehen. Wenn er einen einmal eingezogen hat, benötigt m,an ein paar Minuten, bis man wieder andere Musik aufnehmen kann. Man ist wie auf einem Trip und muss erst mal wieder runterkommen, bevor es weitergehen kann.

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