The Hu – The Gereg

Laut Wikipedia, heißen „The Hu“ so, weil sie damit an „The Who“ erinnern wollen, wobei man musikalisch keine Ähnlichkeit erkennen kann – und außer der deutschen Wikipedia das auch niemand anders behauptet. Wie so oft.

Auf ihrer Website lesen wir:

„The band’s name The HU, is the Mongolian root word for human being. They call their style “Hunnu Rock”…inspired by the Hunnu, an ancient Mongolian empire, known as The Huns in western culture. Some of the band’s lyrics include old Mongolian war cries and poetry.“

The Hu machen eher klassischen 70er-Rock, jedoch auf „mongolischen“ Instrumenten, wie Tovshuur (eine mongolische Laute, bei The Hu „mongolische Gitarre“ genannt), Tsuur (eine mongolische Längsflöte), Maultrommel (Jaw Harp) und Morin Khuur, die mongolische Pferdekopfgeige. Drums oder Percussion sucht man vergebens, doch werden diese von Gastmusikern gespielt, wenn nötig (leider nicht auf der Platte genannt) oder von digitalen Geräten.

Wobei man ja für guten „Metal“ kein Schlagzeug benötigt, wie wir seit Apocalyptica wissen. Auch 4 Cellos können wie eine Metal-Band klingen.

Doch zurück zu The Hu: Die Songs wären nicht selten 08/15, wären da nicht diese wirklich großartigen Intrumentalparts oder diese interessante Begleitung. The Hu machen Spaß, weil, trotz vorhersehbarem Songverlauf, die Instrumentierung und die Solos doch ungewöhnlich sind und Überraschungen liefern. Und zudem: Wann hört man schon noch klassischen Rock? Auch das ist – zumindest für mich – was Schönes. Es gibt sie noch, die klassischen Rockbands, sie kommen nun aus Ulaanbaatar.

Im Mai 2019 soll ihnen der Präsident der Mongolei, Khaltmaagiin Battulga, gedankt haben, für die positive Werbung, die sie der Mongolei bescheren. Wenn das nicht bedeutet, dass man diese Gruppe gehört haben muss! Sie kommen 2020 übrigens nach Deutschland!

The Hu – Yuve Yuve Yu

The Hu – Wolf Totem

The Great Chinggis Khaan
The Hu – The Great Chinggis Khaan

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