White Nights/Night Light

Folgen:

20 Folgen, jeweils etwa 60 min.

Bewertungen:

IMDB: 7,0/10
Rotten Tomatoes: – / –
AsianWiki: 87
JuistWatch: 78%

Streaming:

Netflix

Wichtige Darsteller:

  • Lee Yo-won als Seo Yi-kyung: Eine kühle Geschäftsfrau, die Rache für die Schmach ihres Vaters nimmt.
  • Uee als Lee Se-jin: Eine arme Frau, von Seo Yi-kyung fasziniert und arbeitet für sie.
  • Jin Goo als Park Gun-woo: Erbe eines reichen Unternehmers, früherer Freund von Seo Yi-kyung
  • Choi Il-hwa als Seo Bong-soo
  • Choi Min als Jo Seong-mook
  • Shim Yi-young als Schriftstellerin Kim
  • Jung Hae-in als Tak
  • Jung Han-yong als Park Moo-il
  • Lee Jae-yong als Park Moo-sam
  • Jung Dong-hwan als Jang Tae-joon
  • Song Yeong-kyu als Nam Jong-kyu

Beschreibung:

White Nights/Night Light

Ich schreibe zuletzt darüber, weil es die erste koreanische Serie war, die ich mir anschaute und meine Sucht entfachte. Leider ist sie auch die erfolgloseste der bisher genannten Serien.

Das Rachedrama a la Revenge (ihr merkt, ich liebe so etwas) handelt vor allem von drei Menschen, die sich begegnen und wie Planeten umkreisen. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander.

Seo Yi-kyung (das große weibliche Gesicht im Bild) ist ein eiskalter Racheengel, der alle zur Rechenschaft ziehen möchte, die einst ihren Vater verraten und sein Vermögen genommen haben. Dafür kann sie sich keine Gefühle und keine Freundschaften leisten. Park Gun-woo (männlich, auf dem Bild nach rechts schauend) ist ihre ehemalige Liebe. Er möchte nicht in die Machenschaften seines Vaters hineingezogen werden, findet aber doch Gefallen daran und wird so zum Gegner von Seo Yi-kyung. Lee Se-jin )links im Bild) wird zunächst von Seo Yi-kyung angeheuert und als “ihr Spielzeug” behandelt, doch entwickelt sich eine sehr enge Beziehung zwischen den beiden Frauen, die das Hauptthema der Serie darstellt, neben dem Rachefeldzug.

Doch gerade weil seltsame Drehbuchautoren diese Beziehung in der Mitte der Serie etwas verändern, fängt sie da an zu schwächeln. Spannung entsteht dennoch genügend, weil Seo Yi-kyung die eigentliche Heldin des Dramas ist und man möchte, dass sie ihre Ziele erreicht und sich mit Lee Se-jin wieder … Nicht zuviel spoilern. Diese Drehbuchwendung sorgt dafür, dass man mehr bibbert, was die Beziehung der beiden Frauen zueinander angeht und der männliche Held eher zum Waschlappen wird, aber das ist schon zuviel verraten. Dies war wahrscheinlich für das weibliche Publikum nicht so attraktiv, denn man ahnt, dass aus dieser wunderbaren Dreierbeziehung nichts wird. Dennoch schafft die Serie den Schlenker zurück in die Spur, bleibt spannend bis zum Schluss und erreicht ein logisches Ende.

Ich fand sie bis zum Ende spannend, hätte mir jedoch eine Fortsetzung gewünscht, warum sage ich nicht, weil ich sonst zuviel über das Ende verrate. Es ist zwar ein Ende, man könnte es aber auch, nachdem die Drehbuchschreiber und -schreiberinnen wohl zur Vernunft gekommen waren, auch als Neuanfang ausbauen, aber leider wars dann zu Ende.

Eine Erklärung liefert Wikipedia:

“Drei Monate nach dem Ende von Night Light wurde der Produktionsfirme vorgeworfen, die Schauspieler des Dramas nicht angemessen entschädigt zu haben. Als das Management um eine Stellungnahme gebeten wurde, sagte es, dass es “durch die Berichte verwirrt sei und dass die Zahlungen zwar verzögert worden seien, sie jedoch mit allen noch nicht bezahlten Akteuren kommuniziert hätten.”

Ich denke, bei diesen Zuständen hat niemand der Akteure Lust eine zweite Staffel zu drehen. Schade, spannend und lohnend ist es trotzdem!

Warum Netflix aus dem Originalnamen “Night Light” “White Nights” machte, konnte ich übrigens nirgendwo finden.

Trailer:

[Teaser] Night Light Trailer 1 (Eng Sub)